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Ehe von Damari und RB Leipzig vor der Scheidung

Stürmer Ehe von Damari und RB Leipzig vor der Scheidung

Die Bundesliga steht vor Leipzigs Toren und erregt eindeutig mehr Aufmerksamkeit als das staubige Fußball-Unterhaus. So bleibt der bundesweiten Öffentlichkeit nicht verborgen, dass ein gewisser Omer Damari noch bis Sommer 2018 bei RB Leipzig unter Vertrag steht, dort aber ähnlich große Chancen auf Zuneigung hat wie einst Heidi Kabel bei Bruce Willis.

RB-Stürmer Omer Damari. (Archivbild)

Quelle: GEPA

Leipzig. Omer Damari und RB – eine Ehe, die nie vollzogen wurde. Weil die einen lange zu viel erwarteten und weil der andere erst nicht konnte und dann nicht mehr wollte. Wie im wahren Leben also.

Die Story, die kein Happy End haben kann, geht so: Damari stößt im Januar 2015 von Austria Wien zu RB, die bis dato vom Strand aus das Meer nicht getroffen hatten. Der technisch gute Stürmer reißt sich beim zweiten Üben – einer Sprint-Einheit mit Fallschirm am Hintern – im Dubai-Camp diverse Muskelfasern. Sportdirektor Ralf Rangnick ist ob der Trainingsgestaltung seines Coaches Alexander Zorniger auf 180.

Damari verpasst die Vorbereitung, spielt schwach, wird nach Salzburg ausgeliehen und leidet weiter. Unter mangelnder Form, die in mangelnder Wertschätzung und gekränktem Stolz mündet.

Jetzt ist der Mann, der knapp fünf Millionen Euro gekostet hat, zurück in LE und gelinde gesagt schwer vermittelbar. Es gibt zwei Varianten des weiteren Vorgehens. Erstens: Neu-Coach Ralph Hasenhüttl findet Gefallen an Damari und verzichtet auf den Zukauf des ihm versprochenen jungen Stürmers. Unwahrscheinlich. Zweitens: Verein XY zahlt die Summe X, Damari löst seinen Vertrag bei RB auf und verabschiedet sich mit einer Abfindung. Ein denkbares und für RB durchaus schmerzhaftes Ende.

Auch andere Clubs haben so ihre Damaris. So musste Dortmunds Boss Hans-Joachim Watze just eingestehen, dass er in Sachen Henrikh Mkhitaryan, Ilkay Gündogan und Mats Hummels falsch gelegen hat. Auch der Blick nach Frankfurt lohnt. Dort soll Fredi Bobic aufräumen. Und das tut er, indem er den kroatischen Brummbären Ante Rebic verpflichtet. Viel Spaß auch.

Übrigens: Das von Udo Lindenberg malträtierte Grün der Red-Bull-Arena wird seit Dienstag erneuert. Debütieren wird der neue Rollrasen bei der RB-Party gegen Betis Sevilla am 14. August.

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