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„Es geht uns nicht um weniger Red Bull“ – RB-Fans fordern größere Getränkeauswahl

„Es geht uns nicht um weniger Red Bull“ – RB-Fans fordern größere Getränkeauswahl

Die Fans von RB Leipzig sind noch immer nicht mit dem Cateringangebot im Stadion einverstanden. Vor allem für Kinder sei die Auswahl zu gering, erklärte der Fanverband, Dachorganisation der 16 registrierten Fanclubs.

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RB-Fans im Sektor B.

Quelle: Volkmar Heinz

Leipzig. Nur Apfelschorle neben der konzerneigenen Brause aus Österreich und Bier ist den Anhängern zu wenig. „Es geht uns nicht um weniger Red Bull, sondern um mehr Alternativen“, sagte Philipp Remberg, Vertreter des Bulls Club, gegenüber LVZ-Online. Er widersprach damit auch Meldungen, die Fans wollten gegen den breit aufgestellten Verkauf der Dosenlimonade an den Arena-Kiosken protestieren.

Der Verein nimmt die Wünsche des Fanverbandes, der einmal im Monat tagt, ernst. „Wir reden mit der Caterringfirma darüber“, hieß es aus der Geschäftsstelle am Neumarkt. Eine Lösung sei aber noch nicht gefunden.

Auch bei den Speisen sehen Remberg und seine Mitstreiter noch Reserven. Beim Wechsel des Versorgers im Sommer vom Leipziger Anbieter Thomas Reiche hin zum Chemnitzer Gastrobüro, durften die Fans bei einem Probeessen testen. Die Currywurst mit aufgebackenen Brötchen bekam bei Remberg eine Eins mit Sternchen. Die damals versprochenen Wraps und regionale Leckereien vermisst er aber bis heute.

Einen anderen Streitpunkt aus dem Sommer sieht das Mitglied des Bulls Clubs inzwischen entspannt: die Wartezeit an den Ständen. Beim Testspiel gegen Paris St. Germain mussten die Besucher teilweise eine halbe Stunde auf ihren Bierbecher warten. Das Gastrobüro besserte nach und entschuldigten sich mit Freigetränken. Heute gehe es viel schneller, so Remberg. „Man muss aber Realist bleiben, wenn sich der gesamte Sektor B mit seinen 5000 Besuchern anstellt, wird es in der Halbzeitpause eng“, sagt er.

Während die Beratungen des Verbandes nur organisierten Anhängern offensteht, planen die Fanclubs am 16. November im SAX in Dölzig eine Versammlung für alle Bullenunterstützer. Anmeldungen sind noch an diesem Freitag möglich.

Eine Woche später erwartet der Zweitligist dann den FC St. Pauli auf heimischem Rasen. Für die Partie wurden bereits 23.000 Karten abgesetzt. Und das ist neu in dieser Saison: Der Gästeblock der Hamburger ist mit 4.300 Tickets schon jetzt ausverkauft.

Am Donnerstag hatte Trainer Alexander Zorniger noch gesagt, RB müsse ein Verein werden, über den der Sprung in die Nationalmannschaft gelingt. Das sei ein wichtiges Argument für Neuverpflichtungen. Einen Tag später wurde erneut ein Spieler seines Teams in eine Auswahl berufen: Rani Khedira darf erstmals mit zur von Horst Hrubesch betreuten U 21. Der Nationalcoach hatte sich am Montag beim Spiel gegen Kaiserslautern noch einmal selbst vor Ort ein Bild vom 20 Jahre alten Mittelfeldakteur gemacht und entschied sich für den Bruder des deutschen Weltmeisters Sami.

Matthias Roth

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