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Frahn und Kutschke könnten sich in der 2. Liga wiedersehen

Personalien bei RB Leipzig Frahn und Kutschke könnten sich in der 2. Liga wiedersehen

Das Personalkarussell bei RB Leipzig dreht sich unaufhörlich. Noch hat nicht jeder der Abgänge einen Platz gefunden oder sich für einen neuen Arbeitgeber entschieden. Dazu gehört auch Fan-Liebling Daniel Frahn. Auch das "Schicksal" einiger Leihspieler ist noch unklar.

Irgendwann wollen sie noch einmal gemeinsam auflaufen: Stefan Kutschke und Daniel Frahn.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Daniel Frahn & Stefan Kutschke sind dicke Freunde, haben in Babelsberg und Leipzig zusammen gestürmt und den einen oder anderen grünen Tee getrunken. Trennung und Schwur 2013: Wir werden irgendwann wieder im Duett Fußball spielen!

Die Wiedervereinigung muss warten. Es sei denn, Frahn, 28, wechselt auch zum 1. FC Nürnberg. Nach LVZ-Informationen wird Kutschke ein Clubberer. Der neunfache Deutsche Meister ist sich dem VfL Wolfsburg über eine moderate Ablöse im sechsstelligen Bereich einig. Der 26-jährige Mittelstürmer war 2013 von RB zu den Wölfen gewechselt, ausgestattet mit einem Vierjahresvertrag. Flirts mit den Roten Bullen führten zu nichts, 2014 wurde der furchtlose Hüne an den SC Paderborn ausgeliehen. Jetzt also Nürnberg und Klarheit.

Letzter Arbeitstag für den Kultspieler  von RB Leipzig - wir verabschieden uns mit einer Galerie von Daniel Frahn.

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Frahn & Kutschke werden sich in der zweiten Liga wiedersehen. Frahn kann wählen zwischen Heidenheim und St. Pauli und 1860 München. Zentrale Frage: Wie wird Frahns RB-Vertrag bis 2016 in eine alle glücklich machende Vereinbarung gebettet? Durchgesickert: Berater Gerd von Bruch hat bei den Gesprächen mit RB Leipzig grundsätzliche Einigkeit über das Prozedere erzielt. Entscheidung noch in dieser Woche. Lieb: Die RB-Chefetage hat zur Sonnabend-Hochzeit des Ehepaars Frahn einen XXL-Blumenstrauß beigesteuert.

Schwieriger gestalten sich die Verhandlungen zwischen der SG Sonnenhof Großaspach und RB in Sachen Matthias Morys. Der Stürmer, 28, spielt seit Januar auf Leihbasis beim Drittligisten, würde dort gerne bleiben, hat sogar ein Angebot des MSV Duisburg ausgeschlagen. Problem: Der heimatverbundene Sprinter steht noch bis 2016 in Leipzig unter Vertrag. RB ist weder bereit, eine weitere Ausleihe zu 80 Prozent zu alimentieren, noch den Mann abzufinden. Großaspach wiederum kann sich den Mann nur leisten, wenn RB mithilft. Falls es zu keiner Einigung kommt, muss Morys zurück nach Leipzig und sich bei der U23 verdingen. Könnte durchaus als Exempel mit Signalwirkung verstanden werden. Botschaft: Ja, wir müssen bei RB nicht jeden Cent zweimal rumdrehen. Nein, wir werfen die Kohle nicht zum Fenster raus, sind kein Selbstbedienungsladen.

Apropos U23. Zu dieser stößt nach Stand der Dinge der finnische Außenverteidiger Mikko Sumusalo. Der 25-jährige Nationalspieler kickte seit Januar bei Hansa Rostock, entledigte sich dort seiner Verletzungsmisere und wurde Stammspieler. Eine Weiterbeschäftigung sprang trotzdem nicht heraus. Jetzt steht Sumusalo vor einer Rückkehr nach Leipzig (Vertrag bis 2016). Morys, Federico Palacios, Henrik Ernst, Sumusalo. Wenn es in diesem Stil weitergeht, hat U23-Coach Tino Vogel eine Regionalliga-Mannschaft zur Hand, die ans Tor zur dritten Liga klopft.

Vor einem Wechsel in selbige steht der scheidende RB-Aufstiegsheld Niklas Hoheneder. Der 28-jährige Innenverteidiger steht auf den Wunschzetteln von Erzgebirge Aue, Holstein Kiel und auch Dynamo Dresden. Die Gelb-Schwarzen haben sich eingehend über Hoheneder erkundigt, luden den Linzer zum Gespräch. Zum Gespräch war Hoheneder unlängst auch in Kiel. Der werdende Familienvater: „Ich werde nichts übers Knie brechen.“ Ausgeschlossen ist auch eine Rückkehr zu seinem Stammverein Linzer ASK nicht. Dort locken Heimatgefühl und Rentenvertrag. LASK-Sport-Vorstand Manfred Schill zur Rückholaktion: „Wir versuchen alles, um eine Lösung zu finden.“

RB-Vorverkauf: Beim Start am Montag wurden über 1000 Tickets abgesetzt.

Guido Schäfer

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