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Fürth entschuldigt sich bei RB nach Vorfällen vom Wochenende

Becherwurf und Öl im Block Fürth entschuldigt sich bei RB nach Vorfällen vom Wochenende

Literweise Öl wurden am Samstag auf den Stahlstufen des Fürther Gästeblocks vergossen, ein Bierbecher flog auf RB-Trainer Ralf Rangnick. Am Montag distanzierte sich Greuther Fürths Vereinsführung in einem offenen Brief deutlich von den Vorfällen.

Ordner der Fürther gehen mit Streusand gegen das vergossene Öl auf der Stahltribühne vor.

Quelle: Andreas Krause

Leipzig. Die Führung des Zweitligisten Greuther Fürth hat sich am Montag offiziell bei RB Leipzig und den Fans der Rasenballer für die Vorfälle vom Samstag entschuldigt. In einem offenen Brief sprachen Geschäftsführer Holger Schwiewagner und Nicolas Heckel, der Leiter des Fanwesens bei den Kleeblättern ihr Bedauern aus. „Diese Vorkommnisse sind für uns in keinster Weise tragbar und akzeptabel. Glücklicherweise kam es zu keinen Personenschäden.“ Der Verein werde alles in seiner Macht Stehende tun, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Aktive Mithilfe – auch seitens der Leipziger – sei willkommen.

Anhänger der Spielvereinigung Greuther Fürth haben literweise Öl in den Gästeblock gegossen. Für die RB-Fans konnte die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden. Der Ordnungsdienst musste streuen. (Bilder: Andreas Krause)

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Anhänger der Spielvereinigung Greuther Fürth hatten beim Gastspiel der Leipziger in Franken am Samstag den Gästeblock mit Öl übergossen, sodass dieser gefährlich glatt war. Ordner der Hausherren rückten mit Streusand an und entschärften die Situation.

Während der Partie wurde zudem RB-Trainer Ralf Rangnick wurde mit einem Bierbecher beworfen. "Als in der 91. Minute der Ausgleich fiel, ist ein voller Bierbecher auf uns geworfen worden. Da hört für mich der Spaß auf", sagte Rangnick nach dem 2:1 (0:0)-Sieg. Der Becher hatte ihn und Co-Trainer Achim Beierlorzer getroffen: "Ich wundere mich, dass die Fürther lieber einen Becher auf uns werfen, als ihr Tor zu bejubeln. Doch so etwas lassen wir uns nicht bieten."

Im Vorfeld der Partie sprach Leipzigs Kapitän Dominik Kaiser noch davon, dass die Anfeindungen gegen RB Leipzig zurückgegangen seien.

joka

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