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Hasenhüttl will Ingolstadt zum Saisonende verlassen – Kontakte zu RB Leipzig

Paukenschlag beim FCI Hasenhüttl will Ingolstadt zum Saisonende verlassen – Kontakte zu RB Leipzig

Ralph Hasenhüttl, Trainer beim Fußball-Bundesligisten FC Ingolstadt 04, hat eine Verlängerung seines Vertrages bei den Oberbayern abgelehnt. Das teilte der Verein am Dienstag in den sozialen Netzwerken mit.

Kommt Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl zu RB Leipzig? (Archivfoto)
 

Quelle: dpa

Leipzig. Ralph Hasenhüttl, Trainer beim Fußball-Bundesligisten FC Ingolstadt 04, hat eine Verlängerung seines Vertrages bei den Oberbayern abgelehnt. Das teilte der Verein am Dienstag in den sozialen Netzwerken mit. Zudem habe er den Wunsch geäußert, den FCI zum Saisonende verlassen zu können.

„Wir haben Ralphs Wunsch zur Kenntnis genommen. Jedoch haben wir bis zum heutigen Zeitpunkt vollumfänglich mit Ralph Hasenhüttl geplant. Nun sind wir gezwungen, in vielen Bereichen umzudenken und uns neu auszurichten. Diese Umstrukturierung hat für uns einen hohen Preis, damit wir unsere sportlichen Ziele auch in den kommenden Jahren erreichen können,“ so Ingolstadts Geschäftsführer Harald Gärtner am Dienstag auf einer Pressekonferenz.

FCI-Sportdirektor Thomas Linke ergänzte: „Ralph Hasenhüttl ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft und wir hatten bis zuletzt die Hoffnung, dass der Trainer unser Angebot zur Vertragsverlängerung annimmt. Jetzt werden wir uns der Aufgabe stellen und den Markt sondieren. Wir wollen einen geeigneten Trainer finden, der in allen Bereichen zu uns passt und mit uns die reizvolle Herausforderung angeht, die Schanzer in der Bundesliga zu etablieren.“

Hasenhüttl war in den vergangenen Wochen mehrfach als neuer Übungsleiter bei RB Leipzig gehandelt worden. Deren Coach und Sportdirektor Ralf Rangnick will sich nach der laufenden Saison aus dem Trainerjob zurückziehen, aber weiterhin sportlicher Leiter bleiben. Anfang des Monats hatten Medienberichte über geheime Gespräche zwischen Hasenhüttl und Rangnick für Aufsehen gesorgt. Die Verantwortlichen beim FC Ingolstadt reagierten verärgert. „Bedauerlicherweise ist es nicht das erste Mal, dass RB Leipzig hier Grenzen des Erlaubten und des Fairplays übertritt“, erklärte Gärtner damals.

Ein Vereinswechsel des 48-Jährigen ist nur mit Zustimmung aus Ingolstadt möglich, teilte der Verein mit. Sollte keine Einigung mit einem interessierten aufnehmenden Verein erzielt werden, oder der FCI keinen geeigneten Nachfolger für seinen Cheftrainer finden, muss Ralph Hasenhüttl seinen Vertrag bei den Oberbayern erfüllen, hieß es.

Von mpu

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