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Hierländer profitiert bei RB Leipzig von englischer Woche – Aue kündigt 4000 Fans an

Hierländer profitiert bei RB Leipzig von englischer Woche – Aue kündigt 4000 Fans an

Es könnte die Woche des Stefan Hierländer werden. Gegen den VfL Bochum spielte der Österreicher erstmals über 90 Minuten für RB Leipzig und wurde anschließend von seinem Trainer Alexander Zorniger für seine engagierte Leistung gelobt.

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Stefan Hierländer.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Am Mittwoch (Anpfiff 19 Uhr) steht der 23-Jährige voraussichtlich wieder in der Startelf, wenn die Leipziger in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen Erzgebirge Aue spielen.

„Ich will immer über 90 Minuten spielen“, sagt Hierländer. Im Sommer wechselte der Mittelfeldakteur von RB Salzburg nach Sachsen. „Ich komme vom Partnerverein, der auch international aktiv war“, so der 1,80 Meter große Profi. Deshalb sei sein persönlicher Anspruch in der 2. Bundesliga ganz klar: Er will Stammspieler werden.

Unruhe bringt Hierländer mit seinen Ambitionen nicht ins Team. „Ich stelle mich in den Dienst der Mannschaft und bin da, wenn ich gebraucht werde“, betont er. Und Hierländer wird jetzt gebraucht. Joshua Kimmich, bisher unermüdlicher Dribbler und Läufer an der Seite von Rani Khedira und Diego Demme, fällt gegen die Veilchen weiter verletzt aus.

Zsolt Kalmar, der bei seinem siebenminütigen Kurzeinsatz am vergangenen Freitag seine Klasse aufblitzen lies und sich noch eine Torchance erarbeitete, muss ebenfalls wegen einer Blessur passen. Bliebe noch Clemens Fandrich als Alternative in der Kreativabteilung. Der gebürtige Berliner hat derzeit aber nicht die besten Karten beim Coach.

„Clemens muss im Training mehr Gas geben“, fordert Zorniger. Und bei Einsätzen in der Schlussphase eines Spiels will der Coach sehen, „dass etwas herauskommt.“ Fandrich hängt noch immer der Platzverweis aus der Partie beim FSV Frankfurt nach. Der 23-Jährige hatte dort in der 41. Minute zunächst die gelbe Karte gesehen. Drei Minuten später diese Szene: Nach einem Foul von FSV-Spieler Hanno Balitsch an Demme rempelte Fandrich den Routinier übermotiviert an. Schiedsrichter Sven Jablonski zeigte dem RB-Akteur die gelb-rote Karte. „Das war für Clemens sicher nicht nützlich“, so Zorniger.

 

Aue-Trainer: „Wir sind etwas müde“

Immerhin: Fandrich stand nach einem Spiel Sperre stets im Kader. Sein Übungsleiter hat für ihn eine ganz einfache Formel parat: „Bist Du im Training auffällig, dann bist Du schneller wieder dabei, als Du denkst.“

Pressing, Gegenpressing, Einsatz, Tempo: Die Spielweise der Leipziger beeindruckt die Gegner. „RB liebt es den Gegner Stress auszusetzen und überfallartig die Räume zu bespielen“, hat Aues Trainer Tomislav Stipic festgestellt. Für den 35-Jährigen, der im heute bosnischen Tomislavgrad geboren wurde, wird es am Mittwoch eine Frage der Kraft und da sieht er seine Männer klar im Nachteil. Während die Bullen am Freitag zu Hause spielen durften, mussten die Erzgebirgler am Sonntag nach Sandhausen reisen und saßen insgesamt zehn Stunden im Bus. „Wir sind etwas müder als der Gegner“, so Stipic.

Seine Spieler wollen sich aber gar nicht erst Ausreden für ein mögliches Ausscheiden bereit legen. „Es wollen bis zu 4.000 Auer Fans mit nach Leipzig kommen, das ist unglaublich“, meint Gästeverteidiger René Klingbeil. Klar, dass er dem eigenen Anhang etwas bieten will. „Wir wollen ein anderes Ergebnis als im Punktspiel erreichen“, so der 33-Jährige. In der Liga verlor Aue mit 0:1.

Der Vorverkauf boomt weiter. Am Dienstag meldeten die Bullen 23.500 abgesetzte Tickets. Wegen des großen Andrangs gelten wieder zahlreiche Verkehrseinschränkungen. Der Marienweg ist als Gästeparkplatz vorgesehen und entsprechend ausgeschildert. In der Waldstraße wird zwischen Primavesistraße und Leutzscher Allee zur Sicherung der Ein- und Ausfahrt Marienweg der westliche Geh- und Radweg gesperrt.

Zur Bereitstellung der Fanshuttlebusse richtet das Ordnungsamt an der Westseite des Hauptbahnhofs Halteverbote ein. Weitere Halteverbote gelten in der Goyastraße, Eitingonstraße, Max-Planck-Straße, Fregestraße und vor der Tennisanlage (Straße Am Sportforum). Der Stadionvorplatz wird überwiegend zum Abstellen von Einsatzfahrzeugen der Polizei benötigt und ist daher von 12 Uhr an gesperrt.

Matthias Roth

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