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Kaiser-Frage bei RB Leipzig: Wer ersetzt den gesperrten Kapitän?

Poulsen, Kalmar oder Bruno Kaiser-Frage bei RB Leipzig: Wer ersetzt den gesperrten Kapitän?

RB Leipzigs Kapitän Dominik Kaiser muss das Spiel gegen den MSV Duisburg am Sonntag von der Tribüne aus verfolgen. Er kassierte in Karlsruhe die fünfte gelbe Karte. Gleich drei Akteure kommen als Ersatz in Frage. Die besten Karten dürfte dabei Yussuf Poulsen haben.

Muss am Sonntag zwangsweise auf der Tribüne Platz nehmen: RB-Kapitän Dominik Kaiser.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Es ist die Frage aller Fragen vorm RB-Heimspiel gegen den MSV Duisburg am Sonntag (13.30 Uhr): Wer ersetzt Dominik Kaiser, der beim 1:0-Sieg in Karlsruhe die fünfte Gelbe Karte sah und einmal pausieren muss? Für Coach Ralf Rangnick kommen gleich drei Herren für die Position des giftigen Kapitäns in Frage. Als da wären: Massimo Bruno, Yussuf Poulsen und Zsolt Kalmar.

Italo-Belgier Bruno hat die Zeichen der Zeit erkannt und im Training das gezeigt, was Rangnick sehen will -  Einsatz. Der Coach lobte aber auch den auf glühenden Kohlen sitzenden Poulsen: „Yussuf hat zuletzt nach seinen Einwechslung klasse gespielt und uns viel Entlastung gebracht.“ Der dänische  Shootingstar der beiden letzten Jahre hat seinen Marktwert von 600000 Euro auf nahezu zehn Millionen gesteigert, bekommt in dieser Spielzeit Anspruch und Wirklichkeit aber nicht sortiert. Dritter Kandidat für die Besetzung des Kaiser-Reichs:  Zsolt Kalmar. Der Ungar hat laut Rangnick einen „Riesen-Sprung“ nach vorne gemacht. Ein Umstand, der sich noch nicht auf Einsatzzeiten ausgewirkt hat.

Vielleicht wird neben Kaiser ein weiterer Stammplatz frei. Der beim KSC-Spiel neben den Schuhen wandelnde Emil Forsberg könnte eine schöpferische Pause gebrauchen. Rangnick: „Emil hat mir in Karlsruhe auch von der Körpersprache her nicht so gut gefallen.“ Prognose: Poulsen wird am Sonntag gegen die Zebras auflaufen, Forsberg auf der Bank sitzen.

Dass ein Tabellenzweiter daheim gegen den Letzten favorisiert ist, ist nicht wegzudiskutieren. Aber: Seit der MSV die Trainerbank neu bestückt hat und Ilia Gruev statt Gino Lettieri coacht, schwingen die Zebras behende ihre Hufe. Drei Spiele, fünf Punkte  - ein beachtlicher Zwischenspurt. Dabei stach der Dreier am Wochenende hervor. Rangnick: „Gegen Sandhausen gewinnt man nicht einfach mal so 3:0. Wir sind gewarnt.“

In Duisburg hatte man lange Geduld mit Lettieri, der den MSV souverän zum Aufstieg in die zweite Liga geführt hatte. Nach nur einem Sieg aus 13 Spielen (drei Unentschieden, neun Niederlagen, 8:25 Tore) waren die MSV-Verantwortlichen aber zum Handeln gezwungen.

Der Neue ist ein alter Bekannter. Gruev fungierte beim MSV unter Cheftrainer Kosta Runjaic als Assistent und bildete mit dem Rüsselsheimer später auch in Kaiserslautern ein Trainerteam. Runjaic: „Ilia ist ein richtig Guter.“

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