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Keine Angst vor Petersen - RB Leipzig will sich mit Toren belohnen

Spitzenspiel gegen SC Freiburg Keine Angst vor Petersen - RB Leipzig will sich mit Toren belohnen

Spiel dominiert und dennoch nur Unentschieden gespielt: Zwei der letzten drei Spiele konnte RB Leipzig trotz eigener Überlegenheit nicht gewinnen. Gegen den SC Freiburg soll das am Donnerstag anders werden. Torjäger Nils Petersen haben die Bullen zwar im Blick, fürchten ihn aber nicht

RB-Kapitän Dominik Kaiser.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Diese Mannschaft klingt nach Bundesliga und nach Toreschießen: SC Freiburg. Am Donnerstag ist der Erstligaabsteiger bei RB Leipzig zu Gast (Anstoß 20.15 Uhr) und bringt die Empfehlung von 18 Saisontoren aus den ersten sieben Spielen mit. Keine Mannschaft in der 2. Bundesliga hat bisher öfter getroffen.

„Von den Spitzenmannschaften hat Freiburg aber auch die meisten Gegentore bekommen“, sagt RB-Trainer Ralf Rangnick. Er geht selbstbewusst in die Partie und will die drei Punkte zu Hause behalten. Mut machen Rangnick die Auftritte seines Teams in den zurückliegenden drei Punktspielen. Ein Sieg gegen Paderborn und zwei Unentschieden gegen Union Berlin sowie den 1. FC Heidenheim haben das Punktekonto zwar nicht wie gewünscht gefüllt, der Trainer war aber mit den Leistungen dennoch hoch zufrieden. „Gegen Heidenheim haben wir einen Schuss aufs Tor bekommen, das war der Elfmeter“, sagt er.

Nach Möglichkeit soll diese Quote gegen die Breisgauer nicht anders werden. „Dafür müssen wir aber unser Pressing und Gegenpressing über 90 Minuten zeigen“, so der Coach. Konter der Freiburger sollen schon frühzeitig verhindert werden. Und dann ist da noch ein Stürmer, der in den Spielen des SC zuletzt den Unterschied machte: Nils Petersen. Der in Wernigerode geborene Stürmer führt mit sieben Treffern die Torschützenliste an.

Sonderlich beeindruckt ist Rangnick davon aber nicht. „Er ist vor dem Tor cool und hat den richtigen Riecher“, findet der Trainer. Das sind aber auch schon alle Lobpreisungen. Petersen brauche für seine Tore auch die richtigen Bälle von den Mitspielern, das gelte es zu verhindern. „Er ist kein Stürmer der herausragend schnell ist und einen Spieler nach dem anderen nass macht“, analysierte der RB-Coach.

Eine Abschlussschwäche sieht Rangnick nach den beiden Unentschieden in den vergangenen drei Spielen bei seinem Team nicht. „Ich kann Dominik Kaiser nicht trainieren lassen, den Ball zwei Zentimeter weiter nach links zu schießen“, spielt Rangnick auf den Pfostentreffer des Kapitäns am vergangenen Freitag an. Auch Emil Forsberg habe in der Partie alles richtig gemacht, bei seinen Abschlüssen aber schlichtweg Pech gehabt. Ein Manko hat Rangnick aber ausgenmacht: „Wir haben oft den besser postierten Mann nicht angespielt, daran arbeiten wir.“
Fehlen werden gegen Freiburg voraussichtlich der erkältete Yussuf Poulsen und auch Diego Demme. Der Mittelfeldspieler hat im Training einen Schlag auf das Knie bekommen. Sonst will Rangnick in seinem Kader wenig ändern.

Damit ist auch Marcel Sabitzer wieder von Anfang an gesetzt. Der Österreicher kommt immer besser in Fahrt. „Der Anfang war in Leipzig noch schwierig, wir hatten viele Neuzugänge und mussten uns erst finden“, so der 21-Jährige. Jetzt laufe es viel besser. Noch arbeiten muss Sabitzer an seiner eigenen Quote. Zwei Tore und eine Vorlage sind ihm selbst zu wenig. Für einen Offensivspieler muss der Wert zweistellig werden. „Ich brauche jetzt einen Lauf“, sagt Sabitzer. Starten will er ihn am liebsten schon gegen Freiburg.

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