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Kölmel: Stadionvertrag mit RB Leipzig läuft bis 2020 - Ausbau möglich

Red Bull Arena Kölmel: Stadionvertrag mit RB Leipzig läuft bis 2020 - Ausbau möglich

Stadionbetreiber Michael Kölmel glaubt an eine dauerhafte Nutzung der Red Bull Arena durch RB Leipzig. Der noch bis 2020 gültige Vertrag solle für fünf weitere Jahre verlängert werden. Bei einem Neubau an der Autobahn erwartet er Nachteile für die Stadt. Das jetzige Stadion könne zudem erweitert werden.

Michael Kölmel glaubt an eine dauerhafte Nutzung seines Stadions durch RB Leipzig.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Stadionbetreiber Michael Kölmel glaubt an eine langfristige Nutzung der Red Bull Arena durch RB Leipzig. Der aktuelle Vertrag laufe noch bis 2020, sagte er im Interview mit der Leipziger Volkszeitung (Donnerstagsausgabe). Danach werde der Kontrakt bis 2025 verlängert, ist sich Kölmel sicher.

Die Gefahr eines neuen Stadions mit 80.000 Sitzplätzen am Stadtrand sieht der studiere Mathematiker nicht. „Ein Stadion in der Innenstadt bringt natürlich auch Probleme mit sich, hat aber auch seine Reize. Nach dem Spiel geht es in die Kneipe. In München setzen sich die Leute in die S-Bahn oder ins Auto und fahren nach Hause. Die Bayern wären übrigens nie aufs flache Land gezogen, wenn Sie Ihr Olympiastadion hätten umbauen dürfen“, so Kölmel weiter.

Die Red Bull Arena lasse sich zudem ohne riesige Investitionen auf 55.000 Plätze erweitern. „Es würde auch noch größer gehen. Das ist alles eine Frage des Geldes“, meinte Kölmel. Proteste von genervten Anwohnern lässt Kölmel nicht gelten: „Das Zentralstadion hat mal über 100.000 Zuschauer gefasst. Wer nach 1956 dorthin gezogen ist, wusste, dass es das Stadion gibt und es ab und zu laut und eng wird.“

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