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„Können auch ohne Poulsen gewinnen“ – RB-Coach bemerkt schwankende Stimmung

„Können auch ohne Poulsen gewinnen“ – RB-Coach bemerkt schwankende Stimmung

„Wir sind eine Heimmacht“, sagt Alexander Zorniger. Der Trainer von RB Leipzig lässt keine Zweifel an seinen Ansprüchen aufkommen: Am Sonntag sollen drei Punkte her.

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Alexander Zorniger.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Dass der Gegner FC Ingolstadt heißt und von der Tabellenspitze der 2. Bundesliga grüßt, scheint ihn nur noch zu beflügeln. „Wir werden gegen Ingolstadt die Power auf den Platz bringen, die uns besonders zu Hause ausmacht“, kündigte der Coach an.

In der Offensive muss der 47-Jährige voraussichtlich erneut umstellen. Dänen-Blitz Yussuf Poulsen droht nach einer Zerrung auszufallen. „Er ist ungemein wichtig, wir können aber auch ohne ihn gewinnen“, meint Zorniger. Das Jahr sei für den 20-Jährigen körperlich und mental sehr lang gewesen. Zuletzt wirkte der Angreifer müde. Möglicherweise bekommt Physiotherapeut Alexander Sekora ihn noch in letzter Minute fit. Wenn nicht, dann steht Matthias Morys für einen Einsatz in der Startelf bereit. Zorniger schätzt die Schnelligkeit seines Spielers. Morys müsse aber im „Kopf richtig gepolt sein“, fordert der Trainer auch mentale Stärke des 27-Jährigen.

Rebic bleibt Option - Rückschlag für Franke

Dagegen ist Ante Rebic gegen Ingolstadt keine Option für die Startaufstellung. Die Roten Bullen setzen aber durchaus weiter auf die Dienste des kroatischen Nationalspielers. „Er ist erst seit drei Wochen dort, wo wir uns das vorstellen“, so RB-Sportdirektor Ralf Rangnick. Rebic mache jetzt jedes Training mit. „Davor hatte er immer Zipperchen“, so Rangnick. Der Nationalspieler müsse sich reinhängen, bleibe für die Rückrunde ein Thema. Hiobsbotschaft dagegen für Fabian Franke. Der Innenverteidiger wollte sich im Januar wieder für Einsätze anbieten. Nun muss der 25-Jährige an der Achillessehen operiert werden und fällt rund weitere drei Monate aus.

Zu möglichen Verstärkungen in der Winterpause wollte sich Rangnick nicht äußern. Nach dem Spiel gegen 1860 München am 22. Dezember setze sich die Spitze des Vereins zusammen und berate. „Notgedrungen haben wir keinen Bedarf, der Kader ist ausgewogen“, meint der Sportdirektor.

Bei einem Talent haben die Leipziger schon die Weichen gestellt. John-Patrick Strauß hat seinen ersten Profivertrag bis 2018 unterschrieben. Der 18-Jährige hatte gemeinsam mit seinem A-Jugendkollegen Smail Prevljak im Vorbereitungsspiel gegen den FC Getafe für Aufsehen gesorgt. Beide Youngster erzielten im Juli gegen den spanischen Erstligisten ein Tor. Prevljak wurde für Spielpraxis an den FC Liefering ausgeliehen. Strauß trainiert mit den Profis, wird aber zumeist noch im Nachwuchs oder der zweiten Mannschaft eingesetzt.

Henry kein Thema

Und noch eine Personalie machte am Freitag die Runde. Weltmeister Thierry Henry, inzwischen 37 Jahre alt, verlässt Red Bull New York. Wohin er geht ist offen. Ralf Rangnick: „Für Leipzig und Salzburg ist er kein Thema.“

Am Sonntag gegen Ingolstadt wird RB wieder vor einer stattlichen Kulisse auflaufen, allerdings die Zuschauerzahl von der Partie gegen den FC St. Pauli (38.660 sahen das Spiel) wohl verpassen. Im Vorverkauf gingen bisher 22.000 Karten weg. Trainer Zorniger hat in Leipzig Stimmungsschwankungen im Umfeld ausgemacht. Obwohl die Roten Bullen genau wie der nächste Gegner fünf Punkte aus den vergangenen vier Spielen geholt haben, erlebe er für ihn nicht nachvollziehbare Wahrnehmungen der Fans.

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Ralf Rangnick.

Quelle: Christian Modla

Vor allem nach dem 0:0 in Sandhausen hätten ihn immer wieder Fans in der Stadt angesprochen. „Es wird wieder“, hörte der Coach häufig. Das sollte aufmunternd klingen, verwundert Zorniger aber. Auch an der Hinrunde hätte man schon viel Spaß haben können, so der Coach. Sportdirektor Rangnick pflichtet ihm bei. „Wir sind völlig entspannt in der Führungsriege“, betont der 56-Jährige. Ein Überwintern auf einem Aufstiegsplatz ist für den Sportdirektor uninteressant. „Das ist keine Garantie, dass wir nach 34 Spieltagen auch dort stehen“, so Rangnick.

Matthias Roth

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