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Kommt er oder kommt er nicht: Heftige Spekulationen um Boyd-Wechsel zu RB Leipzig

Kommt er oder kommt er nicht: Heftige Spekulationen um Boyd-Wechsel zu RB Leipzig

Rätselraten um Terrence Boyd – wird der US-Amerikaner von Rapid Wien nun ein Bulle oder nicht? Mehrere Medien vermeldeten den Wechsel des Mittelstürmers am Freitagmittag als perfekt.

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Heiß begehrt: Terrence Boyd.

Quelle: Steindy

Leipzig. Die Beteiligten wollten den Transfer allerdings nicht bestätigen. Von RB Leipzig hieß es: „Kein Kommentar.“ RB-Sportdirektor Ralf Rangnick sagte nach dem U-17-Spiel gegen Borussia Dortmund am Abend: "Da ist noch nichts perfekt."

Auch Rapid gab sich überrascht: „Wir verfolgen die Meldungen auch interessiert“, sagte Vereinssprecher Günther Blitschnau. Boyds Berater Kostas Liolios dementierte dagegen energisch: „Da ist nichts perfekt, definitiv nein“, kommentierte er die Gerüchteküche. Rapid Wien kündigte für den Nachmittag eine Mitteilung an, blieb diese aber schuldig. Bereits seit zwei Wochen war über den Wechsel eifrig spekuliert worden. Neben RB-Sportdirektor Ralf Rangnick hatte sich auch der englische Zweitligist Wigan Athletic mit seinem Trainer Uwe Rösler und Rapid Wien selbst um den 1,88 Meter großen Mittelstürmer bemüht. Der Traditionsklub aus Österreich wollte den noch ein Jahr gültigen Vertrag vorfristig verlängern.

Rapid-Sportdirektor Andreas Müller wollte Boyd eigentlich keine Freigabe erteilen. Beobachter werteten die Aussage aber eher als Versuch, die Kosten in die Höhe zu treiben. Die britische Boulevardzeitung Daily Mail berichtete von einem Wigan-Angebot in Höhe von 3,7 Millionen Euro. Bestätigt wurde diese Summer allerdings nicht.

Dem Vernehmen nach soll RB nun zwischen anderthalb und zwei Millionen Euro geboten haben. Das Verhältnis zwischen Rapid und den Bullen galt in den vergangenen Wochen als belastet. Marcel Sabitzer von Rapid Wien wurde mit bitterem Beigeschmack über das Drehkreuz Leipzig direkt nach Salzburg durchgereicht. Der österreichische Nationalspieler hatte nur eine Ausstiegsklausel für das Ausland in seinem Vertrag festgeschrieben. Rapid wollte so eine Stärkung der eigenen Konkurrenz verhindern, beachtete aber das clever genutzte Schlupfloch nicht.

Matthias Roth, LVZ-Online

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