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Leidenszeit von Leipzigs Stürmer Rebic geht weiter - Vertrag von Teigl verlängert

Leidenszeit von Leipzigs Stürmer Rebic geht weiter - Vertrag von Teigl verlängert

Die Sturmprobleme bei RasenBallsport Leipzig reißen genauso wenig ab wie die unglückliche Zeit von Ante Rebic. Dabei sah es in der vergangenen Woche so aus, als würde der kroatische Stürmer sich endlich beweisen können.

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Der Vertrag von Georg Teigl hat sich automatisch um ein Jahr verlängert. (Archivfoto)

Quelle: Christian Modla

Weil mit Terrence Boyd, Daniel Frahn und Yussuf Poulsen gleich drei Stürmer fehlten, durfte Rebic beim 1:0 (0:0)-Auswärtssieg bei der SpVgg Greuther Fürth sein Startelf-Debüt beim sächsischen Fußball-Zweitligisten feiern.

Doch wie der Verein am Samstag vermeldete, hat sich Rebic dabei einen Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel zugezogen, er werde etwa sechs Wochen ausfallen - das Fußballjahr ist für den 21-jährigen Angreifer also vorzeitig zu Ende. Die Leidenszeit des Stürmers geht daher weiter. Nach wenigen Monaten ist die Akte Rebic bereits reichlich gefüllt. Bei Facebook kommentierte er ein Foto, das ihn allein auf der Ersatzbank zeigte, dass das nun seine neue Position sei. Kurz darauf kam er von einem Einsatz mit der kroatischen U21-Nationalmannschaft mit einer Schulterverletzung zurück, die ihn in Leipzig ausfallen ließ, nur damit ihn der kroatische Verband bei nächster Gelegenheit wegen des starken Auftritts mit der U21 für die A-Nationalmannschaft nominierte.

Überhaupt bildete das Spiel in Fürth die ersten Monate des kroatischen WM-Teilnehmers passend ab. Hoch veranlagt, hatte der kantige Stürmer immer wieder gute Szenen, in denen er den Ball behauptete oder seine Gegner geschickt aussteigen ließ. Allerdings verpasste er es, den guten Ansatz im Sinne des mannschaftlichen Erfolgs einzusetzen. Stattdessen kam stets ein weiterer Haken. In der zweiten Hälfte, als seine Kräfte schon sichtlich geschwunden waren, hatte Rebic den zweiten Leipziger Treffer auf dem Fuß. Doch als er allein auf Fürths Torhüter Wolfgang Hesl zulief, schloss er völlig unnötig zu früh und halbherzig ab. Bei einem letzten Sprint zog er sich dann den Muskelbündelriss zu.

Weil Ante Rebic in Fürth die Sturmmisere nicht löste - Leipzig hatte zuvor in vier der letzten fünf Spiele keinen Treffer erzielt - musste ein Abwehrspieler aushelfen. Niklas Hoheneder erlöste den ambitionierten Aufsteiger mit seinem ersten Zweitliga-Treffer. Das 1:0 in Fürth war der erste Auswärtssieg der Sachsen nach vier Monaten - danach begann auch Hoheneders Leidenszeit. Im Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue stürzte der Innenverteidiger in einem Kopfballduell schwer und stauchte sich die Halswirbelsäule. Bis heute hat der Österreicher allerdings Probleme mit einem Nerv im Arm, weshalb er seinen linken Arm nicht richtig heben kann.

«Er fühlt sich nicht so an, wie es vor der Verletzung war, aber er behindert mich nicht mehr beim Spiel», so Hoheneder. «Ich bin zu hundert Prozent in der Lage, dass ich der Mannschaft wieder helfen kann», hatte der 28-jährige Abwehrspieler bereits vor der Partie in Fürth angekündigt, nachdem er seit der Partie beim SV Sandhausen (0:0) vor zwei Wochen den ebenfalls verletzten Tim Sebastian ersetzt.Die größte Belastungsprobe in Fürth war dann auch der Torjubel, bei dem am Ende die halbe Mannschaft auf dem drahtigen Abwehrspieler hing. Sein Abstauber zuvor war da die einfachere Übung. «Dass es so ein Stochertor war, ist mir egal.» Das wäre es auch sicher Ante Rebic gewesen - der nun bis ins neue Jahr auf seinen ersten Treffer überhaupt für RB Leipzig warten muss.

Vertrag von Teigl hat sich um ein Jahr verlängert

Der Vertrag von Rechtsverteidiger Georg Teigl bei Fußball-Zweitligist RasenBallsport Leipzig hat sich automatisch um ein Jahr bis Sommer 2016 verlängert. Weil Teigl beim Spiel am Freitag bei der SpVgg Greuther Fürth länger als eine Halbzeit spielte, gilt der Kontrakt des 23-jährigen Österreichers auch für die nächste Saison. Wie der Verein bestätigte, besaß Teigl eine Option, wonach sich sein Vertrag bei insgesamt 15 Saisonspielen entsprechend verlängert.

«Das freut mich natürlich, ich bin genau am richtigen Ort zur richtigen Zeit», sagte Teigl.Teigl kam im Januar dieses Jahres von Partnerverein Red Bull Salzburg nach Leipzig, nachdem sich Rechtsverteidiger Christian Müller schwer am Knie verletzt hatte. Der Österreicher etablierte sich sofort als Stammspieler und stieg mit RB Leipzig in die zweite Bundesliga auf. Bislang bestritt er 29 Ligaspiele für RB Leipzig, in denen er zwei Treffer erzielte.

John Hennig, dpa

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