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Leipziger Opernball wird nicht verschoben – maximal leichte Programmänderung

Terminüberschneidung mit RB-Spiel Leipziger Opernball wird nicht verschoben – maximal leichte Programmänderung

Beim ersten Bundesliga-Heimspiel von RB Leipzig kommt es zu einer Terminüberschneidung: Zeitgleich zum Spiel gegen Borussia Dortmund findet am 10. September der Leipziger Opernball statt. Eine Verschiebung des Opernballtermins ist ausgeschlossen, für VIP-Logen- und Dauerkartenbesitzer läuft alles auf einen fliegenden Wechsel von Ball zu Ball hinaus.

Auf dem Opernball tanzen und trotzdem das Heimspiel von RB Leipzig nicht verpassen – für einen Teil des Publikums wird das am 10. September zur sportlichen Herausforderung.

Quelle: Foto: Volkmar Heinz

Leipzig. Fliegender Wechsel von einem Ball zum anderen – anders wird es für interessierte Herren und Damen am Abend des 10. September nicht gehen. Um 18.30 Uhr wird in der Arena das erste Bundesliga-Heimspiel von RB Leipzig angestoßen, ausgerechnet der Kracher gegen Vizemeister Borussia Dortmund. Zur gleichen Zeit läuft am Augustusplatz schon das Defilee für den 22. Leipziger Opernball, der um 19 Uhr eröffnet wird. Eine sportliche Herausforderung für all jene, die weder da noch dort fehlen wollen. Wie viele der mehr als 2000 Ballgäste von der Terminüberschneidung betroffen sind, ist unklar – auf jeden Fall die VIP-Logen-Besitzer im Stadion, zu denen Porsche, die Messe, Immobilienunternehmer Steffen Göpel oder auch die LVZ gehören. Außerdem viele Mittelständler, die sich eine Dauerkarte gekauft haben.

Als der genaue Spieltermin Anfang der Woche bekannt gegeben wurde, führte das kurzzeitig zur Pulsbeschleunigung bei den Opernball-Ausrichtern. Sowohl Sponsoren als auch Opernball-Kuratorium signalisierten aber, dass sie sehr interessiert daran sind, beide Events unter einen Hut zu bringen. „Der Balltermin wird auf keinen Fall verschoben“, stellt Cheforganisatorin Vivian Honert-Boddin klar. Weil der eng getaktete Terminplan der Oper dies nicht hergibt und weil rund 400 Mitwirkende hinter den Kulissen gebucht sind – von den Künstlern über die Caterer bis zu diversen Dienstleistern. Zeitlich nach hinten verschieben lässt sich der Ballbeginn auch nur geringfügig. „Wir spielen gerade Varianten durch, wie Ablauf etwas abgeändert werden kann. Zum Beispiel könnte man die erste Tanzrunde vorziehen, damit niemand etwas Entscheidendes verpasst, wenn unser Publikum erst gegen 21 Uhr komplett ist“, so die Geschäftsführerin der Opernball GmbH.

Auf jeden Fall wird versucht, das Spiel in die Oper zu übertragen und die Fußballfans nach dem Abpfiff schnellstmöglich an den Augustplatz zu shutteln. Irgendwo auf dem Weg dahin müssten noch Fanschal und Trikot gegen Smoking und Fliege getauscht werden, und die Damen sollten es schaffen, ins Abendkleid zu steigen. „RB soll sich ins Zeug legen, dann können wir vielleicht sogar den Sieg feiern. Wo gäbe es eine bessere Bühne dafür?“, meint Honert-Boddin.

Von Kerstin Decker

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