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Leipzigs größter Lampionumzug: Organisatoren rechnen mit mehreren Tausend Teilnehmern

Leipzigs größter Lampionumzug: Organisatoren rechnen mit mehreren Tausend Teilnehmern

Bei Eltern steht er inzwischen fest im Terminkalender: Der Glühwürmchenumzug am 6. November. Vor zwei Jahren hat der Leipziger Schreibwarenhändler Manuel Roth (32) aus der Südvorstadt das Kinderspektakel ins Leben gerufen.

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Organisiert den Glühwürmchenumzug: Manuel Roth.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Bei LVZ-Online spricht er mit Matthias Roth, der mit dem Organisator nicht verwandt ist, über eigene Kindheitserinnerungen, den guten Zweck der Veranstaltung und weshalb er sich RB Leipzig mit ins Boot geholt hat.

Frage:

Herr Roth, der Glühwürmchenumzug erlebt dieses Jahr seine dritte Auflage. Wie kamen Sie auf die Idee?

Roth:

Nach der Geburt meiner Tochter habe ich über meine eigene Kindheit nachgedacht. Für mich gab es damals immer drei Höhepunkte im Jahr: Weihnachten, Geburtstag und den Lampionumzug bei uns im Zwickauer Umland. Da war das ganze Dorf auf den Beinen, alle haben sich darauf gefreut. In Leipzig habe ich so etwas nicht gefunden. Jeder Kindergarten zog allein los. Das wollte ich ändern.

Nebenbei verfolgen Sie auch einen guten Zweck, stellen jeden Umzug unter ein Motto. Was steckt dahinter?

Wir wollen gemeinnützigen Organisationen eine Plattform bieten. Im ersten Jahr hat sich die Elternhilfe für krebskranke Kinder vorgestellt, vergangenes Jahr die Kinderstiftung Leipzig und dieses Mal ist es die Stiftung Kinderklinik. Dabei geht es nicht darum, Geld zu sammeln, sondern die Arbeit der Vereine bekannt zu machen.

Warum haben Sie sich dann auch noch RB Leipzig mit an die Seite geholt?

Kinder können mit so schweren Themen wie Krankheit und Klinik an diesem Abend wenig anfangen. Ihnen wollen wir ein schönes Erlebnis bieten. Die Verbindung zu RB lag wegen des Maskottchens Bully nahe. Ihn lieben die Kinder. Das zeigt auch immer das Gedränge: Alle Kinder wollen an der Hand von Bully laufen. Mit dem Fanbeauftragten Ingo Hertzsch arbeiten wir schon im Vorfeld zusammen. Und für viele Väter ist es doch auch schön, wenn sie am Ende mit den RB-Spielern bei Bratwurst und Glühwürmchensaft ins Gespräch kommen können.

Wie ist die Resonanz in diesem Jahr?

Dieses Jahr übertrifft bisher alles. Im ersten Jahr hatten wir 127 Bestellungen für unsere kostenlosen Lampions und am Ende 800 Teilnehmer. Im vergangenen Jahr waren es 262 Bestellungen und 1200 Besucher. Dieses Jahr waren wir nach 1100 Bestellungen ausgebucht, fast 500 Anfragen mussten wir abweisen. Wir rechnen mit mehreren Tausend Teilnehmern. Am Ende kommt es aber auch ein bisschen auf das Wetter an.

Wann geht es los und was erwartet Kinder und Eltern?

Wir starten um 18 Uhr am Stadionvorplatz und laufen dann um die Red Bull Arena. Dort machen wir ein Gruppenfoto mit allen Teilnehmern. Außerdem gibt es kostenlos heiße Getränke und eine Bratwurst. Einige RB-Profis haben sich auch wieder angesagt. Für Musik sorgen die Brassonauten.

Interview: Matthias Roth

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