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Letzter Liga-Gegner für RB Leipzig steht fest: Frankfurt bleibt erstlassig

Relegation gegen Nürnberg Letzter Liga-Gegner für RB Leipzig steht fest: Frankfurt bleibt erstlassig

Der letzte Bundesliga-Gegner von RB Leipzig steht fest. Mit einem umkämpften 1:0-Sieg gegen Nürnberg bleibt Frankfurt erstklassig. Damit muss die Eintracht in der kommenden Spielzeit bei den Roten Bullen ran, und für die Leipziger gibt es auswärts Äppelwoi.

Frankfurts Haris Seferovic (l.) bejubelt sein Tor zum 0:1 mit Alexander Meier.

Quelle: dpa

Frankfurt. Der letzte Bundesliga-Gegner von RB Leipzig steht fest. Mit einem umkämpften 1:0-Sieg gegen Nürnberg bleibt Frankfurt erstklassig. Damit muss die Eintracht in der kommenden Spielzeit bei den Roten Bullen ran, und für die Leipziger gibt es auswärts Äppelwoi.

Eintracht Frankfurt hat sich nach einer Woche der emotionalen Extreme zum Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga gekämpft und den 1. FC Nürnberg zu einem weiteren Jahr in Liga zwei verdammt. Im Relegations-Rückspiel feierten die Hessen am Montagabend auswärts ein 1:0 (0:0), das nach dem 1:1 vier Tage zuvor zum Happy End reichte. Der Schweizer Haris Seferovic wurde mit seinem Siegtreffer (66. Minute) zum Mann des Abends für die Eintracht, die auf ihren erkrankten und gelb-gesperrten Kapitän Marco Russ verzichten musste. Wegen einer Tumor-Operation am Dienstag war der Innenverteidiger gar nicht nach Nürnberg gereist.

Für den Zweitliga-Dritten Nürnberg endete die Spielzeit dagegen mit einer herben Enttäuschung, die auch finanzielle Folgen haben wird. Die am Montag vor allem in der Offensive ideenlosen Franken stehen vor einem großen Umbruch. Zahlreiche Leistungsträger dürften nach dem zweiten verpassten Aufstieg in Serie den Club verlassen. Der FCN hätte mit dem achten Aufstieg auch eine Bestmarke setzen können.

Nürnbergs Trainer René Weiler setzte auf dieselbe Startformation wie am Donnerstag. Sein Eintracht-Kollege Niko Kovac änderte sein Team auf drei Positionen. Vor 50 000 Zuschauern, von denen einige Fans von beiden Seiten immer wieder Bengalos und Böller zündeten, machten die Frankfurter von Beginn an Druck. Die Nürnberger konzentrierten sich mit dem Vorteil des 1:1 aus dem Hinspiel auf die Defensive und lauerten auf Konter.

Für die Gäste sollten vor allem Sabolcs Huszti und der neu ins Team gerückte Marc Stendera im Mittelfeld die Impulse setzen. Doch schon früh musste Trainer Kovac sein Konzept ändern: Stendera blieb mit den Stollen im Rasen hängen und verletzte sich schwer am linken Knie. Für ihn kam der Mexikaner Marco Fabian (11.).

An der Überlegenheit der Eintracht ändert das nichts. Die Frankfurter schnürten die Nürnberger phasenweise in deren Hälfte ein. Dennoch hatten die Franken die erste Chance im Spiel, als Sebastian Kerk (12.) nach Zuspiel von Guido Burgstaller aus kurzer Entfernung verzog.

Trotz ihrer Dominanz taten sich die Gäste schwer, zu klaren Möglichkeiten zu kommen. Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit prüften sie FCN-Torhüter Raphael Schäfer. Zunächst rettete Schäfer bei Änis Ben-Hatiras Kopfball, dann ließ er einen Schuss von Seferovic abprallen und wehrte Mijat Gacinovics Nachschuss ab.

An den Kräfteverhältnissen änderte sich auch in Halbzeit zwei nichts. Frankfurt rannte an, Nürnberg verteidigte mit zwei Viererketten am und vor dem Strafraum. Weil der Eintracht nichts Zwingendes einfiel, reagierte Coach Kovac und brachte in der 58. Minute Hoffnungsträger Alex Meier. Seine Mitspieler suchten den Bundesliga-Torschützenkönig von 2015 immer wieder mit ihren Flanken. Doch das Tor machte Seferovic nach starker Vorarbeit des Hinspiel-Torschützen Gacinovic.

Nürnberg musste nun kommen. Doch die limitierten spielerischen Mittel wurden jetzt deutlich. Trainer Weiler versuchte es mit einem Doppel-Wechsel und brachte Rurik Gislason und Danny Blum für Ondrej Petrak und Kerk. Aber auch die Maßnahme brachte nichts mehr. Die Gastgeber schafften es nicht mehr, gefährlich vor das Tor zu kommen.

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