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Mintzlaff: Forsberg ist unverkäuflich - RB Leipzig will in 1. Bundesliga sofort angreifen

Fußball Mintzlaff: Forsberg ist unverkäuflich - RB Leipzig will in 1. Bundesliga sofort angreifen

RB-Vorstandschef Oliver Mitzlaff macht den Spekulationen ein Ende: "Emil Forsberg ist unverkäuflich". Seine Planungen richten sich bereits auf die 1. Bundesliga. Dort will RB im Aufstiegsfall sofort angereifen.

RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Mit großem Vorsprung und gehobenen Zielstellungen plant Zweitliga-Spitzenreiter RB Leipzig das Unternehmen Bundesliga. Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick und Vorstandschef Oliver Mintzlaff stellen bereits die Weichen.

Leipzig. Mit einem klaren Fokus auf den Bundesliga-Aufstieg wird Ralf Rangnick sein Team an diesem Donnerstag bei der obligatorischen Leistungsdiagnostik begrüßen. 24 Stunden später absolviert Zweitliga-Spitzenreiter RB Leipzig, der elf Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz hat, sein erstes öffentliches Training.

Wie ernst die Sachsen den Angriff auf die Beletage des Fußballs nehmen, verdeutlichte Vorstandschef Oliver Mintzlaff mit seinem Neujahrswunsch an die RB-Anhänger. „Ich wünsche allen Fans ein tolles, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016 - genau deswegen können alle versichert sein, dass uns etwaige Anfragen, Angebote und Spekulationen um Emil Forsberg nicht interessieren, er ist unverkäuflich“, teilte Mintzlaff, der bis zum Sommer auch kommissarischer Geschäftsführer ist, mit.

Jürgen Klopp hat mit seinem FC Liverpool Interesse am Offensivspieler bekundet, berichtete das schwedische Fußballportal „Fotbollskanalen“. Der Manager des schwedischen Profis, Hasan Cetinkaya, kündigte bereits Gespräche mit den RasenBallsportlern an - obwohl Forsberg noch einen laufenden Vertrag bis 2018 hat. Spätestens dann soll RB Leipzig zu den besten deutschen Teams gehören und im besten Fall auch international mitspielen. Das werde allerdings nicht im nächsten Jahr passieren und auch nicht im übernächsten: „Wir sind nicht größenwahnsinnig, aber wir verstecken uns auch nicht vor der eigenen Courage“, sagte Mintzlaff der „Welt am Sonntag“.

Trotz der ständigen Anfeindungen sieht Trainer und Sportdirektor Rangnick seinen Verein als Gewinn der Liga. „Wir werden zahlreiche Auswärtsfans stellen, zu Hause fast immer ausverkauft sein. Und mit unserer Spielweise haben wir ein Markenzeichen. Wir werden attraktiv sein für die Bundesliga.“ Daher laufen die Erstliga-Planungen in allen Bereichen an.

„Die aktuelle Tabellensituation ist ein klares Signal in Richtung Aufstieg. Damit beschäftigen wir uns intensiv“, meinte Mintzlaff, der die gebotene Chance nun unbedingt ergreifen möchte: „Ich bin kein großer Freund von einer sogenannten ’Konsolidierung’. Auch in der Bundesliga wollen wir erfolgreich sein und möglichst jedes Spiel gewinnen, das ist klar. Es gibt keinen Grund zu warten.“

Die WM-Spielstätte Red Bull Arena soll von der Kapazität her von derzeit 44.000 auf 57.000 Zuschauerplätze ausgebaut werden. Die VIP-Bereiche wurden bereits vor Saisonbeginn deutlich erweitert. Der Bereich Verkauf/Marketing soll forciert werden, nachdem bislang nur wenige Topsponsoren wie Volkswagen, Porsche (Nachwuchs) und Nike ins Boot geholt wurden. Der im Sommer kommende Sales Director soll die Tür für neue Sponsoren weiter öffnen.

Immerhin müssen die Leipziger den Anteil von Hauptgeldgeber Red Bull am Gesamtsponsoring auf 30 Prozent drücken. Das fordert die Europäische Fußball-Union UEFA im Rahmen des Financial Fairplay. Diese Regel würde jedoch erst dann greifen, wenn die Leipziger international spielen. Allerdings rechnet die UEFA die Vereinsfinanzen drei Jahre zurück. RB will für alles gewappnet sein.

Frank Kastner

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