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Müller, Gulacsi und Coltorti werfen bei RB Leipzig ihren Hut in den Ring

Dreikampf im Tor Müller, Gulacsi und Coltorti werfen bei RB Leipzig ihren Hut in den Ring

Der Kampf um die Nummer eins im Tor von RB Leipzig wird nach der Verpflichtung von Marius Müller heißer. Fabio Coltorti, bis zu seiner Verletzung gesetzt, bereitet sich in Marbella auf die Saison vor. Im Kurzinterview spricht er über die neue Situation.

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Peter Gulasci, Marius Müller und Fabio Coltorti werden in den kommenden Saison um den Stammplatz im Tor von RB Leipzig kämpfen.

Quelle: Imago

Leipzig. Nach dem längsten bezahlten Urlaub der Menschheitsgeschichte steht jetzt fest, wann die Fußballer von RB Leipzig wieder ihrem Beruf nachgehen. Am 7. Juli endet der siebenwöchige (!) Müßiggang mit sportmedizinischen Tests, ab 11. Juli rollt unter der Fuchtel von Neu-Coach Ralph Hasenhüttl, 48, der Ball. Fix auch: Vom 1. bis zum 10. August campiert der Bundesliga-Aufsteiger im idyllisch gelegenen Grassau am Chiemsee.

Zurück zur XXL-Pause, Folgen, Nebenwirkungen und Fragen.

Wäre weniger Urlaub mehr gewesen?

Finden die Männer das Trainingszentrum am Cottaweg überhaupt wieder?

Greift eine den Mannschaftsgeist gefährdende Entfremdung um sich?

Haben die Stars gesündigt und warten mit der sportlichen Pyramiden-Figur auf (breite Füße, schmale Schultern)?

Und vor allem: Können Dominik Kaiser und Co. noch kicken? Kaiser behauptet: „Ist wie Fahrradfahren, verlernt man nicht!“ Kaisers Expertise zu den drei Neuzugängen Benno Schmitz (Salzburg/22), Timo Werner (Stuttgart/20) und Torhüter Marius Müller (Kaiserslautern/22): „Zu Benno kann ich noch nicht viel sagen, Timos Bundesliga-Bilanz spricht für sich, Marius hat in den Spielen gegen uns gut gehalten.“

Klar ist, dass der Kampf um die Nummer eins ein heißer wird. Müller will vorbei an Peter Gulacsi, 25, und Fabio Coltorti, 35.

Anruf bei Coltorti, der Hüne urlaubt mit Frau und Kind in Marbella. 35 Grad, Sonne im Herzen, gute Verbindung und Laune.

Wie geht es, Keeper, immer noch Glücksgefühle vom Aufstieg intus?

„Es geht uns hier wunderbar. Abends beim Rotwein denke ich natürlich an die verrückten vier Jahre mit drei Aufstiegen, an die Feier auf dem offenen Bus, die Partys auf dem Marktplatz und im L1, ans Karlsruhe-Spiel.“

Wie viel Kilo mehr zeigt die Waage?

„Gar keins, alles wie gehabt. Ich habe die beiden ersten Wochen wenig trainiert, bin jetzt wieder täglich dabei. Der Sport gehört bei mir dazu, ist meine Droge.“

Wie gut ist Marius Müller?

„Ich habe ihn in den vergangenen Jahren nicht auf Schritt und Tritt verfolgt. Aber wenn Ralf und Ralph (Rangnick und Hasenhüttl, Red.) jemanden holen, werden sie sich schon etwas gedacht haben.“

Wer steht beim Bundesligastart im Tor?

„Wenn es nach mir ginge: ich. Ich habe immer gesagt, dass es, wenn ich topfit bin, keinen besseren Torhüter für RB Leipzig gibt. So musst Du als Sportler auch denken. An diesem Selbstbewusstsein hätte sich aus meiner Sicht auch nichts verändert, wenn ein Nationaltorwart oder sonst wer gekommen wäre.“

Wie kollegial werden Sie der neuen Konkurrenz begegnen?

„Der junge und unreife Fabio hätte nicht viel mit ihm gesprochen. Aber jetzt bin ich 35, habe alles und das Gegenteil von allem erlebt. Marius und alle anderen Neuen werden sich bei uns wohlfühlen. Es hört sich vielleicht abgedroschen an, aber mitentscheidend für den Aufstieg war der Geist in der Mannschaft. Der stimmt und wird stimmen!“

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