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Nach Terror in Paris: RB Leipzig erhöht Sicherheitsvorkehrungen für Heimspiel

Strenge Kontrollen Nach Terror in Paris: RB Leipzig erhöht Sicherheitsvorkehrungen für Heimspiel

Vor dem ersten Heimspiel von RB Leipzig nach den Anschlägen in Paris und dem Vorfall in Hannover kündigte der Club an, die Sicherheitsvorkehrungen im heimischen Stadion zu erhöhen. Fans, die das Spiel am Sonntag vor Ort sehen wollen, sollten deswegen mehr Zeit einplanen.

Im Leipziger Fußballstadion gelten nach den Anschlägen in Paris strengere Sicherheitskontrollen. (Archivbild)

Quelle: Leipzig report

Leipzig. Der Zweitligist Rasenballsport Leipzig hat angekündigt, die Sicherheitsvorkehrungen im heimischen Stadion zu erhöhen. Damit reagiert der Fußballclub auf die Terroranschläge in Paris und die Absage des Länderspiels in Hannover. Die Sicherheitslage sei vor dem Hintergrund der Ereignisse neu zu bewerten, heißt es.

Fans sollen eher anreisen

Am Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr) findet das erste Heimspiel von RB Leipzig nach den Attentaten vor knapp drei Wochen statt. „Seitdem sind erhöhte Sicherheitsanforderungen entstanden“, erklärt Uwe Matthias, Sicherheitsbeauftragter des Fußballclubs. „Das bedeutet, dass auch wir an den Stadioneingängen verstärkt kontrollieren werden, was folglich mehr Zeit als gewöhnlich in Anspruch nehmen wird.“

Besucher, Dienstleister und Medienvertreter sollten daher eher anreisen. Zudem empfiehlt der Veranstalter, Rucksäcke und Taschen zu Hause zu lassen. Die Maßnahmen seien im Vorfeld Mit RB-Geschäftsführer Ulrich Wolter und Polizeipräsident Bernd Merbitz besprochen worden.

Hohe Sicherheitsstandards

Bereits Ende November hatte sich Winfried Lonzen, Manager der Red-Bull-Arena und der Arena Leipzig, in einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung zur Sicherheitslage im Stadion geäußert. Dabei versicherte er, dass in der Spielstätte der Roten Bullen bereits hohe Standards herrschten. „Klar ist aber auch, dass man sich nicht auf jede Situation vorbereiten kann“, so Lonzen.

Wie der Arena-Manager im Interview erklärt hatte, dürfen Besucher schon seit einer Bombendrohung in der Vergangenheit nur kleine Taschen ins Stadion mitbringen. Nähere Angaben zu dem konkreten Vorfall machte er nicht. Das Gepäck aller Mitarbeiter wird seitdem zentral gesammelt.

Auch wenn die vielen Kontrollen einen hohen Zeitaufwand bedeuten, appelliert Lonzen an die Vernunft der Besucher. „Gegenseitiges Verständnis ist immer gut. Wir machen das alles ja nicht zur eigenen Belustigung“, so der Manager des Stadions.

Die Stadionordnung und die Übersicht aller verbotenen Gegenstände für die Red-Bull-Arena können auf der Seite des Vereins eingesehen werden.

jhz / gs

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