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Neue Nummer eins im Tor von RB Leipzig - Kaiser bleibt Kapitän

Personalien Neue Nummer eins im Tor von RB Leipzig - Kaiser bleibt Kapitän

Trainer Ralph Hasenhüttl will in der letzten Vorbereitungswoche und vor dem ersten Pflichtspiel im Pokal bei Dynamo Dresden Ruhe im Team. Deshalb traf er bereits zwei wichtige Entscheidungen.

Neue Nummer eins bei RB Leipzig wird Gulacsi. Dominik Kaiser bleibt Kapitän.

Quelle: dpa / Christian Modla

Leipzig. Peter Gulacsi hat den Kampf um die Nummer eins im Tor bei Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig vorerst für sich entschieden. Der 26-jährige Ungar verdrängte den bisherigen Stammkeeper Fabio Coltorti. „Für ihn spricht das Gesamtpaket. Obwohl er in der Vorbereitung ein bisschen verletzt war, ist er derjenige, der eine Spur die Nase vorne hat», sagte Coach Ralph Hasenhüttl nach dem 1:1 (0:0) im letzten Vorbereitungstestspiel am Sonntag gegen den spanischen Erstligisten Real Betis Sevilla. Mit Coltorti und Marius Müller habe RB dahinter zwei gleichberechtigte Ersatzleute.

«Natürlich freue ich mich und bin glücklich. Aber wichtig ist, dass ich der Mannschaft helfen kann und wir erfolgreich sind», meinte Gulacsi, der in der Rückrunde der vergangenen Saison für den verletzten Coltorti eingesprungen war und sich damit auch für die Bundesliga empfehlen konnte.

„Seit ich von der EM zurückgekommen bin, habe ich Vollgas gegeben und wahrscheinlich habe ich mit meinen Leistungen im Training und den Spielen in der letzten Saison überzeugt“, sagte der ungarische Keeper, der nach dem Karriereende des Nationaltorhüters Gabor Kiraly auch in der Nationalmannschaft die Nummer eins werden will.

Kaiser bleibt Kapitän

Neben der Torhüter-Entscheidung ist Hasenhüttl auch bei der Kapitänsfrage zu einem Entschluss gekommen. Wie im Vorjahr bleibt Dominik Kaiser Spielführer. Sein Stellvertreter wird anstelle von Coltorti der junge Willi Orban. Neben diesem Trio gehören noch Stefan Ilsanker und Marvin Compper zum Mannschaftsrat. «Ich habe das auch jetzt schon entschieden, damit in der letzten Woche keine Gedanken und Energie mehr daran verschwendet wird», sagte Hasenhüttl.

Eine weitere Personalie wurde am Sonntag bekannt: Ken Gipson rückt wieder in den Profikader. Eigentlich war der Verteidiger zu Saisonbeginn in die U23 geschickt worden. Bei der aktuell dünnen Personaldecke in der Abwehr entschieden sich Trainer und Sportdirektor nun, ihn doch bei der ersten Mannschaft zu behalten. „Er hat es in der Vorbereitung nicht schlecht gemacht und ist momentan unsere einzige Alternative auf der Außenposition. Also die Wahrscheinlichkeit, dass er mal spielen wird, ist nicht so gering“, begründete Hasenhüttl die Entscheidung.

Anne Grimm

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