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OBM Jung stellt sich hinter Sponsoring für RB Leipzig

Stadt erhofft sich Millioneneinnahmen OBM Jung stellt sich hinter Sponsoring für RB Leipzig

Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hat am Mittwoch im Stadtrat das umstrittene Sponsoring der städtischen Firmenholding für RB Leipzig gegen Kritik verteidigt. Mit der Zahlung von jährlich rund 200.000 Euro sichere sich die Stadt langfristig Millioneneinnahmen.

Leipzigs OBM Burkhard Jung macht sich für das RB-Sponsoring durch die Leipziger-Gruppe stark und begründet dies mit Millioneneinnahmen für die Stadt.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Im Streit um Sponsorengelder kommunaler Firmen an RB Leipzig hat sich Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) im Stadtrat für ein Engagement der Stadtholding LVV beim Fußball-Bundeligisten ausgesprochen. Hinter dieser Leistung stehe auch eine Gegenleistung, erklärte er am Mittwoch auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion.

Jung betonte zwar, dass es letztlich eine Entscheidung der Unternehmen sei, wen sie finanziell unterstützen, und er auch nicht in Verhandlungen mit RB involviert sei. Nach seinen Worten erhalte die kommunale Firmengruppe einen „siebenstelligen Betrag“ für diverse Aufträge von RB. Jung: „Mit anderen Worten: RB könnte seinen Strom auch woanders her beziehen und den Verkehr anders organisieren.“

Dem Vernehmen nach will die LVV-Gruppe den Erstligisten mit rund 200.000 Euro im Jahr unterstützen. Der OBM nannte keine konkrete Höhe. Befürchtungen, die kommunalen Firmen könnten deshalb ihre Unterstützung für andere Vereine kürzen, teilte Jung nicht.

In der vergangenen Woche hatten sich die Stadtratsfraktionen in einer LVZ-Umfrage gespalten über das Sponsoring geäußert. Die Unterzeichnung des Vertrages mit RB ist für September geplant.

K. S.

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