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Pokalfight: RB Leipzig gastiert im Osnabrücker Hexenkessel

"Alles oder Nichts" Pokalfight: RB Leipzig gastiert im Osnabrücker Hexenkessel

In der ersten Runde des DFB-Pokal reisen die Leipziger Rasenballsportler am Montag zum VfL Osnabrück. Das Stadion an der Bremer Brücke (osnatel-Arena) ist ein heißes Pflaster. Die Roten Bullen sind aber gewappnet.

Willi Orban beim Spiel gegen Greuther Fürth. (Archivfoto)

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Osnabrück, Osnabrück, wir fahren nach Osnabrück – heißt es am kommenden Montag bei den Roten Bullen. Das Team von Ralf Rangnick muss beim Drittligisten VfL Osnabrück eine heiße Pokalnacht durchleben. Abwehrchef Willy Orban freut sich auf den berüchtigten Fan-Gegenwind der Gastgeber, ist ohnehin ein echter Pokalexperte. „Ich werde erstmals an der Bremer Brücke spielen. Mir ist bewusst, dass das ein Hexenkessel ist“, so der 22-Jährige am Freitag.

Orban stand 2014 mit Kaiserslautern bereits im Halbfinale des Wettbewerbs, unterlag damals erst in der Allianz Arena Pep Guardiolas Bayern-Ballett. „Das Halbfinale in München war ein Traum“, sagt Orban. Und der schlaksige Innenverteidiger weiß auch, wie solche Träume wahr werden können: „Im Pokal muss man immer alles oder nichts spielen. Das birgt natürlich auch die Gefahr, dass Spieler von unterklassigen Vereinen mal über sich hinaus wachsen“, so der Defensivspieler.

Außergewöhnliche Leistungen des VfL Osnabrück wollen die Rasenballsportler am Montag mit möglichst frühen eigenen Erfolgserlebnissen schon im Keim ersticken. „Wir versuchen offensiv zu beginnen, um erst gar keinen echten Pokalfight aufkommen zu lassen“, sagte der RB-Defensivspieler. Mit Blick auf das glückliche Unentschieden am vergangenen Montag gegen Greuther Fürth sollte aber auch die Abstimmung im Rückwärtsgang funktionieren.

„Wir müssen Einiges besser machen“, sagt Orbans Chef Ralf Rangnick. Am Donnerstag mussten die Schützlinge des schwäbischen „Fußballprofessors“ eine Stunde lang ihr malades Verhalten auf Video studieren. „Die Dinge wurden dabei knallhart angesprochen“, berichtet Orban. Laut Rangnick waren gegen Fürth nicht nur die Abstände im System viel zu groß, auch die Aufmerksamkeit seiner Spieler ließ oft zu wünschen übrig. Und: „Unser Spiel gegen den Ball war auch schon mal besser“, sagte der Trainer.

Dennoch sind die Roten Bullen selbstbewusst, glauben fest ein einen Triumpf an der Bremer Straße. „Wir haben bisher noch kein Spiel verloren, lediglich einmal unentschieden gespielt. Und wir sind auch an schlechten Tagen immer in der Lage, zwei Tore zu schießen“, so Rangnick. Wenn in Osnabrück noch die Kompaktheit der Vorbereitungsspiele hinzukommt, sei auch diese Hürde zu überspringen. „Wir nehmen den Pokal sehr ernst, wollen unbedingt weiterkommen und danach gegen weitere interessante Gegner spielen“, so der RB-Cheftrainer und Sportdirektor.

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