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„Positiv eklig“: RB-Coach Zorniger warnt vor aggressiven Lauterern – Kimmich wieder dabei

„Positiv eklig“: RB-Coach Zorniger warnt vor aggressiven Lauterern – Kimmich wieder dabei

Die Roten Bullen erwarten die Roten Teufel: Vor dem Spitzenspiel der zweiten Bundesliga gegen den 1. FC Kaiserslautern am Montag (20.15 Uhr) stellt RB-Coach Alexander Zorniger sein Team auf ein heißes Duell ein.

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Warnt sein Team vor einem aggressivem FCK: Alexander Zorniger, Coach von RB Leipzig.

Quelle: dpa

Leipzig. „Die Mannschaft spielt ähnlich wie wir – positiv eklig, aggressiv gegen Ball und schnell nach vorn“, warnte der 47-Jährige am Samstag bei der Pressekonferenz vor dem Duell gegen den Ligafünften. Nach der verbalen Attacke von FCK-Coach Kosta Runjaic („Sieg schmeckt besser als Red Bull“) ließ er die Giftpfeile in die Gegenrichtung jedoch im Köcher.

Fünf Tage nach dem „Willenssieg“ gegen Erzgebirge Aue im DFB-Pokal kann Zorniger wahrscheinlich wieder auf die Dienste von Joshua Kimmich bauen. Der U19-Europameister hat seinen Außenbandanriss am Knöchel auskuriert. Wird er rechtzeitig fit, steht der Mittelfeldspieler wieder in der Startelf. Auch Innenverteidiger Marvin Compper dürfte nach überstandener Grippe wieder ins erste Glied der Leipziger rücken. Zsolt Kalmár plagt sich noch mit einer Sprunggelenks-Verletzung. Fehlen werden neben den Langzeitverletzten Fabian Franke und Henrik Ernst auch noch Niklas Hoheneder und Ante Rebic (beide im Aufbautraining).

Boyd: „Würde auch meine eigene Mutter umgrätschen“

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Terrence Boyd ist heiß: Gegen Kaiserslautern könnte er wieder als Joker zum Einsatz kommen.

Quelle: Christian Nitsche

Bereit für das live im Free-TV bei Sport1 übertragene Top-Duell ist Stürmer Terrence Boyd. Nach seinem ersten Pflichtspiel-Tor zum 3:1-Endstand in der Verlängerung gegen Aue („Für mich war es die Krönung“) brennt der US-Boy auf einen Einsatz. Der 23-Jährige weiß aber selbst, dass es wohl erneut nur zur Joker-Rolle reicht. Nach seiner Kreuzbandverletzung ist er laut Zorniger noch nicht soweit, um 90 Minuten Vollgas zu geben. „Ich bin aber heiß, würde auf dem Platz auch meine eigene Mutter umgrätschen“, wetzt der Bullenangreifer die Messer.

Vor den Teufeln aus Kaiserslautern hat Boyd Respekt, glaubt aber trotzdem an einen Dreier vor heimischer Kulisse – bis Samstag waren laut RB bereits 18.500 Tickets verkauft. „Der FCK ist richtig stark und gehört sicher zu den Top-Teams der Liga“, so Boyd. „Aber wenn wir das Maximale aus uns rausholen, bin ich überzeugt, dass wir gute Siegchancen haben.“

An der aktuellen Entwicklung der Mannschaft hat auch Sportdirektor Ralf Rangnick seine Freude. „Wenn wir damit nicht zufrieden wären, würde etwas an unserer Erwartungshaltung nicht stimmen“, sagte er mit Blick auf das erstmalige Erreichen des DFB-Pokal-Achtelfinales und dem aktuellen vierten Platz in der Liga. „Man kann nicht voraussetzen, dass wir automatisch vorn mitspielen, denn die Mannschaft hat wahrscheinlich die wenigste Zweitliga-Erfahrung aller Teams. Doch wir werden uns natürlich nicht wehren, weiter oben zu stehen.“

Weitere Transfers von Salzburg nach Leipzig denkbar

Dass in der Winterpause auch Transfers vom Schwesterklub Red Bull Salzburg nach Leipzig möglich sind, erklärte Rangnick in einem Interview mit dem österreichischen Nachrichtenmagazin „profil“. „Deutschland ist im Fußball nun einmal eine ganz andere Dimension. Wir haben hier in der zweiten Bundesliga wesentlich mehr Zuschauer als in der ersten österreichischen Liga. Wir wären blöd, wenn wir den Salzburger Spielern keine Perspektive in Deutschland anbieten würden", sagte er. 

Die Rolle von Salzburg im Red-Bull-Fußballbereich sehe er heute als jene eines Ausbildungsvereins. „Wie soll ich einem Kevin Kampl erklären, dass er noch zwei Saisonen in Österreich anhängen soll? Das ginge wohl nur mit bedeutenden monetären Argumenten. Und das ist genau das, was wir nicht wollen“, bemerkte der Sportdirektor und ergänzte: „Einige Spieler, die jetzt noch in Salzburg spielen, werden im nächsten Sommer nicht mehr dort sein, sollten sie sich als klare Verstärkung für Leipzig erweisen.“

Robert Nößler

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