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RB-Coach Hasenhüttl vor Bayern-Duell: "Können jeder Mannschaft wehtun"

Nach Leipziger Sieg gegen Hertha RB-Coach Hasenhüttl vor Bayern-Duell: "Können jeder Mannschaft wehtun"

Ralf Rangnick und Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz lagen sich jubelnd in den Armen, Ralph Hasenhüttl hüpfte über den Rasen, und Timo Werner konnte wieder lachen: RB Leipzig ist am Samstag zum erfolgreichen Vollgas-Fußball zurückgekehrt.

Ralph Hasenhüttl freut sich auf den FC Bayern.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. RB-Trainer Ralph Hasenhüttl war die Freude über den bärenstarken Auftritt seiner Mannschaft gegen Hertha BSC auch am Tag danach noch anzumerken: „Das sind Spiele, für die man arbeitet. Ich habe es immer angedeutet: Unser Erfolg ist auf sehr viel Arbeit zurückzuführen und deshalb macht unser Erfolg auch so viel Spaß“, sagte der 49-jährige Österreicher am Sonntag. Hasenhüttl gab seinen Spieler zum Wochenausklang auch weitgehend frei, um den Triumph im Spitzenspiel des 15. Spieltags genießen zu können.

Ab Montag steht dann allerdings das mit Spannung erwartete Kräftemessen mit Rekordmeister FC Bayern (Mittwoch, 20 Uhr in München) im Fokus. Die Leipziger werden auch dort selbstbewusst in die Partie gehen: „Wir haben Attribute, die jeder Mannschaft weh tun können – unser Tempo, unser Umschaltspiel und einige weitere Automatismen, die nicht leicht zu verteidigen sind“, sagte Hasenhüttl.

Nach der ersten Bundesliga-Pleite gegen Ingolstadt in der Vorwoche will RB Leipzig zu Hause ungeschlagen bleiben - auch gegen Verfolger Hertha.

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Am Samstag nach dem Abpfiff war der RB-Coach noch siegestaumelnd über den Rasen gehüpft während sich Sportdirektor Ralf Rangnick und Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz auf den Rängen in den Armen lagen. „Wir sind stolz darauf, dass wir am Mittwoch ein Spiel gegen Bayern München haben, das ganz Deutschland elektrisiert und wohl auch über die Landesgrenzen hinaus begeistern wird“, freute sich der 49-Jährige schon da. Am Sonntag schob Hasenhüttl noch hinterher: „Wenn man im Sommer in die Bundesliga aufsteigt, dann freut man sich doch vor allem erstmal auf Bayern.“

Auch seine Spieler hatten keine Berührungsängste mehr vor dem Müncher Liga-Krösus. „Die Vorfreude ist riesig. Wir wollen noch einmal richtig einen raushauen“, sagte Willi Orban. Der Abwehrchef hatte die Partie gegen Berlin mit seinem wuchtigen Kopfballtreffer (62.) entschieden. „Wir wollen, wir können - aber wir müssen nicht“, sagte Abwehrspieler Stefan Ilsanker über den Druck, in München siegen zu müssen. Der sei bei den Bayern deutlich größer.

Vergessen schien am Samstag auch die 0:1-Niederlage aus der Vorwoche in Ingolstadt. „Die Mannschaft hat heute genau die richtige Reaktion gezeigt. Sie war von Beginn an auf dem Platz“, sagte Hasenhüttl. Von einer Mini-Krise oder schwindenden Kräften zum Jahresende war nichts zu spüren - Leipzig bleibt ein echter Anwärter auf den Titelkampf.

Mateschitz in der Kabine – Keita und Halstenberg verletzt

Red-Bull-Chef Mateschitz war bei seinem seltenen Stadionbesuch in Leipzig nach dem Abpfiff direkt in die Kabine geeilt. „Er hat uns in der Kabine zum Sieg gratuliert. Immer, wenn er da ist, gewinnen wir“, sagte Orban und fügte schmunzelnd an: „Am Mittwoch soll er ja auch kommen.“

Für die einzigen Wermutstropfen sorgten allerdings die Verletzungen von Naby Keita und Marcel Halstenberg. Ihr Einsatz gegen München ist fraglich. „Halsti hat einen Schlag auf die Hüfte bekommen und ziemliche Einblutungen“, so Coach Hasenhüttl am Sonntag. Naby Keita leide an Oberschenkelproblemen. (mit SID)

mpu

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