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RB-Coach Zorniger im Interview: „Auf hohem Niveau stabilisiert“

RB-Coach Zorniger im Interview: „Auf hohem Niveau stabilisiert“

Quer- und Vertikaldenker Alexander Zorniger entreißt dem Fußball Geheimnisse, die er selbst nicht kannte. Der Liebhaber von Maracuja-Saft hat sich mit zwei Aufstiegen und einem prächtigen Zweitligastart in der Szene einen Namen gemacht, ist jetzt zweitbester Trainer weltweit - nach Ralf Rangnick.

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Wird am Mittwoch 47 Jahre alt: Alexander Zorniger.

Quelle: GEPA

Leipzig. Am Mittwoch feiert RB-Coach Zorniger seinen 47. Geburtstag und spricht auch übers jüngste 1:1 gegen Heidenheim.

Gibt es ausgefallene Wünsche zum Geburtstag?

Keine, die ich mir von Ihnen erwünschen lassen würde.

Hätte ein Sieg gegen Heidenheim Ihren 47. aufgewertet?

Ein Sieg hätte vor allem unser Punktekonto aufgewertet.

Ein Chancenverhältnis von 6:2 mündet in den meisten Fällen in einen Sieg.

Ja, den hätten wir verdient gehabt. Wir haben einige Dinger liegenlassen.

Fußball ist ein ausgewiesener Ergebnissport, Herr Zorniger.

Ergebnisse kommen aber dauerhaft nur, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, Herr Schäfer. Um nachhaltig erfolgreich zu sein, muss gerade in unserem Spiel sehr viel funktionieren.

Was hat gegen Heidenheim nicht funktioniert?

Wir haben hinten einmal schlecht ausgesehen, waren beim 0:1 auf vier, fünf Positionen zu passiv. Und vorne haben wir zu viele Chancen ausgelassen.

Bei Union einen Punkt verschenkt, in Düsseldorf zwei, jetzt wieder zwei. Sie könnten ganz woanders stehen.

Auch andere lassen Punkte liegen. Wichtig ist uns, dass eine Entwicklung sichtbar ist. Meine Jungs haben sich auf hohem Niveau stabilisiert. Unsere Art des Fußballs sorgt für Furore. Ich bin selten zufrieden, aber jetzt gerade bin ich es.

Die angeschlagenen Yussuf Poulsen, Diego Demme und Dominik Kaiser konnten spielen. Sie dürfen jetzt Ihre Physiotherapeuten loben.

Dann muss ich aber auch mein Trainerteam, den Zeugwart und alle anderen loben. Als Ralf Rangnick hier vor zwei Jahren einige Schlüsselpositionen neu besetzt hat, war klar, dass er keine Blinden holt. Alle leisten eine tolle Arbeit. Aber dafür werden sie auch bezahlt.

Der nicht ganz fitte Poulsen fährt zur dänischen Nationalmannschaft. Würden sie ihn lieber hier in Watte packen?

Nein, Yussuf hat sich die Nominierung verdient, diesen Erfolg gönne ich ihm. Als wir Jo Kimmich zur EM geschickt haben, kam er noch stärker zurück. Hoffentlich stellen wir demnächst noch mehr Spieler ab. Das würde bedeuten, dass wir gut arbeiten.

Daniel Frahn sitzt momentan auf der Bank. Leiden Sie mit Ihrem Kapitän?

Wir machen da kein großes Ding draus.

Wie haben Sie dem Düsseldorf-Helden Georg Teigl erklärt, dass er nicht aufläuft?

Ich habe es ihm erklärt.

Kommt es beim Spiel in Nürnberg (17. Oktober, Red.) zu einem Comeback von Fabio Coltorti?

Fabio ist unser Stammtorhüter, auch wenn Benny Bellot seinen Job sehr gut gemacht hat. Aber wenn der Stammtorhüter wieder topfit ist, spielt er auch wieder. Das habe ich so festgelegt. Wenn bis dahin alles normal läuft, spielt Fabio in Nürnberg.

Guido Schäfer

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