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RB-Konkurrent SC Freiburg lässt im Aufstiegskampf Punkte liegen

Unentschieden in letzter Sekunde RB-Konkurrent SC Freiburg lässt im Aufstiegskampf Punkte liegen

Im Kampf um die Aufstiegsplätze konnte der SC Freiburg am 30. Spieltag in letzter Sekunde das Spiel gegen Braunschweig retten. Mit dem 2:2-Unentschieden hat der Sportclub einen Punkt zwischen sich und RB Leipzig bringen können – trotzdem bleiben die Bullen dem Tabellenersten auf den Fersen.

Glück für RB Leipzig: Der SC Freiburg konnte am Montag nur einen Punkt zwischen sich und seine Verfolger aus Leipzig bringen.

Quelle: dpa

Braunschweig/Leipzig. Kurzes Durchatmen für RB Leipzig im Aufstiegskampf: Zwar konnte Spitzenreiter SC Freiburg das Montagsspiel gegen Eintracht Braunschweig noch in der letzten Sekunde zu einem 2:2-Unentschieden retten und so einen wichtigen Schritt in Richtung 1. Bundesliga machen. Trotz der Niederlage von RB Leipzig am Freitag konnten die Breisgauer aber nur einen Punkt zwischen sich und ihre Verfolger bringen. Die Rasenballer haben derzeit 62, der SCF 63 Zähler.

Nach der Niederlage des 1. FC Nürnberg am Sonnabend hat Freiburg vor den letzten vier Spieltagen bereits sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Das späte Tor von Marc-Oliver Kempf hat den SC dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga also dennoch einen Schritt näher gebracht.

Die Tore für die Braunschweiger schossen vor 19.810 Zuschauern im Eintracht-Stadion Gerrit Holtmann (54.) und Ken Reichel (57.). Für Freiburg trafen Nils Petersen (70.) und Kempf per Kopf in der vierten Minute der Nachspielzeit.

Die Freiburger zeigten eine schwache Vorstellung in Braunschweig. Die Gastgeber bestimmten das Tempo und drängten den Aufstiegskandidaten von Beginn an in die eigene Hälfte. Die Eintracht besaß bereits in der ersten Halbzeit die klar besseren Chancen, unter anderem durch Nik Omladic (3.), Saulo Dacarli (22.) und Adam Matuschyk (45.). Torwart Alexander Schwolow hatte mehrfach Gelegenheit, sich auszuzeichnen.

Freiburg kam kaum zu Entlastungsangriffen. Gute Möglichkeiten wie die von Florian Niederlechner (19.) blieben die absolute Ausnahme. Der Spielaufbau der Gäste konnte höheren Ansprüchen nicht genügen.

Beim ersten Treffer erhielten die Braunschweiger zudem unfreiwillig Hilfe der Freiburger Defensive. Amir Abrashi und Marc Torrjon patzten, Holtmann nutzte die Fehler und umkurvte den chancenlosen Schwolow. Auch beim anschließenden Treffer von Reichel nach Vorarbeit von Salim Khelifi sah die Freiburger Abwehr schlecht aus. Erst nach dem Kopfballtor von Petersen wurden die Freiburger mutiger. Mit der letzten Aktion des Spiels gelang Kempf per Kopf noch der glückliche Ausgleich.

jhz / dpa

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