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RB Leipzig: Idrissa Toure und Vitaly Janelt erhalten Profiverträge

Kontrakte bis 2021 RB Leipzig: Idrissa Toure und Vitaly Janelt erhalten Profiverträge

Mit der propagierten Durchlässigkeit vom Nachwuchs nach ganz oben zu den Profis war es bisher bei RB Leipzig nicht weit her. Das soll sich ändern. Mit Vitaly Janelt und Idrissa Toure haben nach LVZ-Informationen zwei junge Talente Profiverträge erhalten.

Vitaly Janelt (l.) und Idrissa Toure gehören nun zum Profikader von RB Leipzig.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Die Nachwuchsarbeit bei RB Leipzig bekam im Mai 2012 mächtige Schwingen und jede Menge Thermik. Damals übernahm Überflieger Ralf Rangnick den desorientierten Riesenvogel und machte die Talentschmiede zur Chefsache.

Und weil ein guter Chef delegiert, baggerte Rangnick die Superhirne des deutschen Jugend-Fußballs an. Frieder Schrof und Thomas Albeck brachen ihre Zelte beim VfB Stuttgart ab und wechselten die Fronten. Seitdem ist viel passiert. Heute tummeln sich 30 (!) Jugendnationalspieler am Cottaweg, gilt RB als eines der modernsten Leistungszentren Europas. Dass es beim Schachern um Talente mit harten Bandagen zur Sache geht, ist unbestritten. In Leipzig, München, Frankfurt – überall. Jeder Restaurant-Boss weiß: Der Gewinn liegt, ja, im Einkauf...

Mit der propagierten Durchlässigkeit von unten nach ganz oben zu den Profis war es bisher bei RB nicht weit her. Lediglich Idrissa Toure kam auf Zweitliga-Minuten. Genauer gesagt: Fünf. Gegen 1860 München.

Jetzt wird nach LVZ-Informationen ein Signal nach innen und außen gesendet. Toures schmal budgetierter Fördervertrag wurde in einen leibhaftigen Profi-Vertrag umgewandelt. Der läuft bis 2021 und erlaubt dem 18-jährigen Mittelfeldspieler zwei warme Mahlzeiten pro Tag. Toure trainiert bei den Bundesliga-Profis und spielt (noch) bei der hauseigenen U23.

Toure II heißt Vitaly Janelt. Der 18-Jährige firmiert ab sofort unter Fußballprofi, hat einen Vertrag bls 2021 unterschrieben.

Übrigens: Der erste RB-Jugendspieler, der einen Vertrag bei den Profis bekam, war Tom Nattermann. Das war im März 2012. Ein Einsatz bei der ersten Mannschaft blieb ihm verwehrt. Über die Stationen RB U23, Aue und Jena landete Nattermann, 23, schließlich bei Energie Cottbus. 

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