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RB Leipzig: Rangnick fordert mehr Torschüsse - leichte Entwarnung bei Khedira

RB Leipzig: Rangnick fordert mehr Torschüsse - leichte Entwarnung bei Khedira

Neun Punkte fehlen nach oben auf Platz zwei und elf Punkte Sicherheitspolster sind es nach unten auf Platz 17: RB Leipzig steckt im Mittelfeld der 2. Bundesliga-Tabelle fest.

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Rani Khedira wird nach seiner Verletzung behandelt.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Von einem direkten Aufstiegsplatz sehen die Roten Bullen derzeit nur mit zusammengekniffenen Augen die Rücklichter. Mit dem Abstiegskampf haben die Leipziger nach der zweiten Saisonniederlage in Folge aber ebenso wenig zu tun. Dafür, dass der Befreiungsschlag nach Winterpause noch nicht gelingen wollte, hatte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick auch eine Erklärung.

Ihm war es oft zu umständlich am Strafraum der Gegner. Immer wieder versuchte die Kreativzentrale, den Ball zu den Spitzen durchzustecken. Der Sportdirektor wäre mit einfacheren Lösungen einverstanden. „Am 16er kann man in der Mitte auch mal aufs Tor schießen“, sagte Rangnick.

Dagegen verteidigte der Sportdirektor den Trainerwechsel in der vergangenen Woche. „Mit Achim sind wir auf dem richtigen Weg, der Kurs ist absolut richtig“, sagte er am Sonntag nach der 0:1-Pleite gegen den FSV Frankfurt. Achim Beierlorzer hatte die Mannschaft vor seinem ersten Einsatz als Chef auf der Bank kräftig durcheinander gewirbelt. In der Offensive setzte er von Beginn neben Yussuf Poulsen an auf Ante Rebic und Emil Forsberg, dahinter sollte Zsolt Kalmár neue Akzente setzen. Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit drückten die Rasenballer auf den Führungstreffer. „Die Chancen, die wir hatten, wurden leider nicht genutzt“, trauerte Beierlorzer den vergebenen Möglichkeiten nach.

Khedira mit Kapselverletzung

Hinzu kam der verletzungsbedingte Ausfall von Rani Khedira in den letzten 20 Minuten. Nach einem Zweikampf blieb der 21-Jährige auf dem Rasen liegen und humpelte schließlich vom Feld. Die Ärzte stellten anschließend eine Blessur an der Kapsel im linken Fuß fest. Am Dienstag soll eine weitere Untersuchung folgen. Laut Verein sehe es aber für Khedira nicht dramatisch aus. Möglicherweise kann er schon am Mittwoch wieder ins Training einsteigen und bei Eintracht Braunschweig am kommenden Montag auflaufen.

Mit der Einstellung seiner Spieler ist Rangnick durchaus einverstanden. „Wille und Leidenschaft waren zu einhundert Prozent vorhanden“, betonte der Sportdirektor. Was ihm weiter Sorgen bereitet ist der Abschluss vor dem gegnerischen Tor. Gerade zwei Treffer hat RB in den vergangenen sieben Partien erzielt. „Die ersten 45 Minuten waren verkrampft und nervös. In der zweiten Halbzeit haben wir vieles besser gemacht“, schätzte Marvin Compper ein. Und Tim Sebastian, sein Kollege in der Innenverteidigung, ergänzte: „Was fehlt, sind die Tore.“

Kein Vorwurf für Coltorti

In der Analyse beschäftigten sich die Vereinsverantwortlichen vor allem mit der Offensive und den vergebenen Chancen. Torhüter Fabio Coltorti machte niemand einen Vorwurf. „Der Fehler kann passieren, an dem reiben wir uns aber nicht auf“, meinte Mittelfeldspieler Stefan Hierländer zum entscheidenden Fehlpass des Schweizers gegen Frankfurt in der 58. Minute.

Trainer Beierlorzer hat nun eine Woche Zeit, um seine Männer für die nächste Aufgabe vorzubereiten. Am Montagabend spielt RB beim Tabellenfünften Braunschweig. Die Niedersachsen sind ähnlich mäßig in die Rückrunde gestartet, haben bei zwei Niederlagen aber immerhin zwei Tore geschossen, aber auch fünf kassiert.

"Wir müssen einige Kleinigkeiten verändern, das werden wir in der kommenden Woche tun und es gegen Braunschweig erneut versuchen", kündigte Sebastian an.

Zu einem Zuschauermagneten entwickelt sich immer mehr das Spiel gegen den VfL Wolfsburg. Die Niedersachsen sind im DFB-Pokal-Achtelfinale am 4. März zu Gast. Für die Partie sind schon 35.000 Karten weg. Am Montag gingen für alle Sektoren noch einmal Restkarten in den Handel.

Matthias Roth

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