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RB Leipzig: Zsolt Kalmár macht sich beim FSV Frankfurt fit für EM

2. Bundesliga RB Leipzig: Zsolt Kalmár macht sich beim FSV Frankfurt fit für EM

Zsolt Kalmár verlässt bis zum Saisonende RB Leipzig. Der 20 Jahre alte Ungar wird an den FSV Frankfurt ausgeliehen.

Zsolt Kalmár sammelt beim FSV Frankfurt Spielpraxis.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Über Frankfurt zur Europameisterschaft: RB-Mittelfeldspieler Zsolt Kalmár wird für den Rest der Saison an Zweitligakonkurrent FSV Frankfurt ausgeliehen. Nach LVZ-Informationen soll der 20-Jährige beim ehemaligen Bullencoach Tomas Oral Spielpraxis erhalten. In Leipzig brachte es der Ungar in dieser Spielzeit gerade auf 68 Ligaminuten in vier Einsätzen.

Kalmár gehört zum Kader der ungarischen Nationalmannschaft, die sich überraschend für die EM in Frankreich qualifiziert hat. Eine realistische Einsatzchance hat er aber nur, wenn er nach der Winterpause auch regelmäßig spielt. Kalmár hat in Leipzig einen Vertrag bis Sommer 2019 und soll nach seinem Gastspiel beim FSV wieder zu RB zurückkehren. Beide Vereine treffen am in dieser Saison nicht mehr aufeinander. Der Tabellenführer gewann bereits beide Saisonspiele gegen die Hessen.

„Zsolt hat die Europameisterschaft mit Ungarn im Sommer als großes Ziel vor Augen. Dafür muss er kontinuierlich spielen. Wir können ihm jedoch nicht garantieren, dass er bei uns von Anfang an auflaufen wird", erklärte RB-Trainer Ralf Rangnick.

Zuvor hatte bereits Tim Sebastian den Tabellenführer in Richtung Paderborn verlassen. Gut möglich, dass die Roten Bullen jetzt kruzfristig doch noch einmal am Markt aktiv werden. Rangnick hatte sich in den vergangenen Wochen stets beim Thema Neuverpflichtungen in der Winterpause bedeckt gehalten. Zuletzt war der Schalker Leroy Sané mit RB in Verbindung gebracht worden. „Ich könnte mir vorstellen, dass die aktuelle Vertragssituation von Leroy Sané ein Interesse von uns zulassen würde“, sagte Rangnick der Sport Bild.     

Gleichzeitig räumte der Coach ein, dass ein Transfers trotz aller Finanzkraft von RB kaum zu stemmen sein werde. „Wenn es stimmt, welche Vereine sich für ihn interessieren, dann wird das Gehalt ein Totschlag-Argument, bei dem wir sagen, das geht nicht. Zudem kursieren ganz andere Ablösesummen als die, die wir überhaupt bereit sind auszugeben“, sagte der 57-Jährige. Das Transferfenster schließt am kommenden Montag.

gs/mro

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