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RB Leipzig bekommt Erstliga-Lizenz - Nur kleine Nachbesserungen nötig

Erweiterung Tribüne im Stadion RB Leipzig bekommt Erstliga-Lizenz - Nur kleine Nachbesserungen nötig

Aufstiegsaspirant RB Leipzig hat die Spielberechtigung für die Bundesliga von der Deutschen Fußball Liga (DFL) erhalten. Schafft der Zweitliga-Tabellenzweite den Aufstieg, sind minimale Nachbesserungen nötig.

Die RB-Fans können jubeln: RB Leipzig erhält die Erstliga-Lizenz.

Quelle: dpa-Zentralbild

Leipzig . - Aufstiegsaspirant RB Leipzig hat die Spielberechtigung für die Bundesliga von der Deutschen Fußball Liga (DFL) erhalten. Schafft der Zweitliga-Tabellenzweite in den kommenden Wochen den Aufstieg, sind nur minimale Nachbesserungen nötig. „Sollte uns der Aufstieg gelingen, werden einige Sachen für die nächsthöhere Liga in der Red-Bull-Arena angepasst“, sagte RB-Pressesprecher Benjamin Ippoliti am Dienstag. Die baulichen Maßnahmen betreffen vor allem die Erweiterung der Presse-Tribüne im WM-Stadion von 2006.

Die Lizenzbewerber haben zunächst eine Woche Zeit, um Beschwerde gegen die Erstentscheidungen einzulegen. In der ersten Mai-Woche soll dann die zweite DFL-Entscheidung über die Verteilung der Lizenzen folgen. Neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit überprüft die DFL unter anderem auch infrastrukturelle, rechtliche und sportliche Kriterien.

2014 bekamen die Leipziger ihre Lizenz erst im Nachsitzen. Die DFL forderte eine Modifizierung des Vereinslogos und Veränderungen im Führungsgremium, so dass in diesen nicht mehr nur direkt von Geldgeber Red Bull angestellte Vertreter sitzen. Zudem hatte sich der Verein bei der DFL dazu verpflichtet, seine Satzung zu ändern, um sich neuen Mitgliedern weiter zu öffnen.

Diese dritte Auflage hatte der Club im Lizenzierungsverfahren für die Saison 2015/2016 mit einem neuen Mitgliedschaftskonzept umgesetzt. Nach der Mitgliederversammlung Anfang März gab der RB-Vorstandsvorsitzende Oliver Mintzlaff die Erweiterung der ordentlichen Mitglieder auf nun 17 Personen bekannt. Für die Mitglieder und die nunmehr 280 Fördermitglieder sitzt der Leipziger Unternehmer Wolfgang Altmann weiterhin im Aufsichtsrat. Im Falle des Aufstiegs erwarte man im Sommer um die 400 Fördermitglieder.

Von LVZ

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