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RB Leipzig bereitet sich auf 1. Liga vor - Präsident Mintzlaff übernimmt weiteren Posten

Neue Schlagkraft RB Leipzig bereitet sich auf 1. Liga vor - Präsident Mintzlaff übernimmt weiteren Posten

Die Rasenballer machen sich fit für die Bundesliga, beim etwas anderen Club wird nicht nur auf dem Rasen an der Zukunft gearbeitet. Nach Informationen der Leipziger Volkszeitung ist RB auf der Suche nach einem Geschäftsführer fündig geworden.

RB-Coach und Sportdirektor Ralf Rangnick (l.) im Gespräch mit Oliver Mintzlaff in der Red-Bull-Areana am Sonntag.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Die Rasenballer machen sich fit für die Bundesliga, beim etwas anderen Club wird nicht nur auf dem Rasen an der Zukunft gearbeitet. Nach Informationen der Leipziger Volkszeitung ist RB auf der Suche nach einem Geschäftsführer fündig geworden. Der neue Mann soll seinen Job am 1. Juli 2016 antreten. Bis dahin übernimmt Oliver Mintzlaff kommissarisch den Posten. Der 40-Jährige ist Fußballchef von Red Bull („head of global soccer“), Präsident des Zweitliga-Spitzenreiters und wird nach seiner Eintragung beim Leipziger Amtsgericht zudem RB-Geschäftsführer.

Die bisherige Geschäftsführer Ulrich Wolter firmiert künftig unter „Director Operation“, verantwortet alle Bereiche, die nichts mit Kommunikation (Florian Scholz), Finanzen (Frank Zimmermann), Marketing & Sales zu tun (wird nach dem Jörg-Kurzeja-Abgang im Frühjahr neu besetzt) haben. Als da wären: Spielbetrieb, Baumaßnahmen, Ticketing, Sicherheit, Event, Abstimmung mit DFB, DFL und anderen Verbänden. Wolter, 42, bleibt auch Mitglied des RB-Vorstandes.

Der Verein soll noch schlagkräftiger werden. Ein zentraler Punkt ist mit Blick auf die Bundesliga und das angestrebte internationale Geschäft: RB soll finanziell breiter aufgestellt werden. Das heißt: Es müssen weitere potente Geldgeber an den Verein gebunden werden. Mintzlaff war/ist auch an dieser Front schon aktiv, hat die Kontakte zu Nike, Tipico, VW und Porsche hergestellt. Mit dem Aufstieg in die Bundesliga greift der längst fixierte Ausbauplan der Red-Bull-Arena. Die wird im Fall der Fälle von 43.000 Zuschauern auf 57.000 ausgebaut. Clou der Nummer und gut für die Stimmung: Es wird auch Stehplätze für die RB-Fans geben. Und: Der Umbau würde nahezu komplett in eine Sommerpause passen.

Klar ist: Mintzlaffs Fokus liegt mehr denn je auf RB Leipzig. Dazu gehört auch, dass der Vielflieger mit Hauptwohnsitz Bonn künftig mehr Zeit in Leipzig verbringen und sich in der Messestadt eine Wohnung nehmen wird.

gs

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