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RB Leipzig führt Fahnenpässe ein – 20.000 Fans zum Zweitliga-Auftakt gegen Aalen erwartet

RB Leipzig führt Fahnenpässe ein – 20.000 Fans zum Zweitliga-Auftakt gegen Aalen erwartet

Fans von RB Leipzig müssen sich in der anstehenden Saison auf Änderungen in der Kurve einstellen. Der Verein führt für seine Anhänger einen sogenannten Fahnenpass ein.

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Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. „Damit wollen wir sowohl den Fans als auch den Ordnern den Einlass erleichtern“, erklärte Ingo Hertzsch, Fanbeauftragter des Vereins am Donnerstag gegenüber LVZ-Online. Die neuen Regelungen greifen bereits zum Saisonauftakt am Samstag. Dann tritt der Zweitligaaufsteiger in der heimischen Red-Bull-Arena gegen den VfR Aalen an.

Anhänger der Rasenballer können sich online registrieren, um einen Fahnenpass zu erhalten, sagte Hertzsch. Neben persönlichen Daten verlangt der Verein eine Beschreibung des Gegenstands, sowie ein Bild. „Dieses wird auf den Pass gedruckt und am Einlass abgeglichen“, so der Fanbeauftragte. Neben Fahnen, Zaunfahnen und Doppelhaltern sind auch Megafone und Trommeln anzumelden. Auch diese müssen fotografiert werden. Sollten auf den Fan-Utensilien das RB-Logo oder politische Aussagen zu sehen sein, werde kein Fahnenpass erteilt, schränkt der Verein ein.

Die Fahnenpässe gelten für eine Saison. Wer seine Fahnen oder Trommeln registrieren lassen wolle, habe bei jedem Heimspiel bis zum vorherigen Mittwoch Zeit. „Zum Spiel gegen Aalen am Samstag werden wir das noch nicht so strikt handhaben“, versichert Hertzsch, erst im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue werde dann durchgegriffen. Für die Auftaktpartie sind bislang 15.000 Tickets verkauft, davon 7500 Dauerkarten. Etwa 20.000 Besucher werden in der Red-Bull-Arena am Samstag (Anpfiff 13 Uhr) erwartet.

DFB appelliert an Vereine – Mindeststandards in der Kurve

In der vergangenen Woche hatte der Deutsche Fußballbund (DFB) an die Vereine der drei höchsten Spielklassen appelliert, diverse Fanutensilien in den Kurven zu erlauben. Dies ist in vielen Stadien bereist gängige Praxis. Rasenballsport Leipzig habe die Entscheidung jedoch unabhängig vom DFB getroffen, betonte Hertzsch. Der Verband rief dazu auf, Doppelhalter zu erlauben. Ziel seien Mindeststandards wie sie Vereine wie der 1. FC Nürnberg und der 1. FC Kaiserslautern bereits eingeführt haben.

So dürfen die Clubanhänger in Nürnberg Zaunfahnen, eine Trommel und ein Megafon mitbringen, ohne dass die Ordner einschreiten. Beim Hamburger SV, wo ebenfalls Fahnenpässe eingeführt wurden, will man damit Gedränge beim Einlass und Streit um die Plätze für Zaunfahnen vermeiden.

Der Fanorganisation „Pro-Fans“ geht der Appell des DFB nicht weit genug. Der vereinsübergreifende Zusammenschluss setzt sich für eine „generelle Freigabe von Utensilien für Fans in allen Heim- und Gästekurven des Landes“ ein.

Johannes Angermann

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