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RB Leipzig gibt mehr als vier Millionen Euro für Spielerberater aus

Erstligareif RB Leipzig gibt mehr als vier Millionen Euro für Spielerberater aus

Diese Zahl ist schon Bundesliga-tauglich: RB Leipzig hat vor und während dieser Saison mehr als vier Millionen Euro an Spielerberater gezahlt. Damit liegen die Rasenballer nicht nur weit vor allen anderen Zweitliga-Clubs, sondern gaben sich auch spendabler als sieben Teams aus dem Oberhaus des deutschen Fußballs.

RB Leipzig hat in den vergangenen zwei Transferperioden mehr Geld an Spielervermittler gezahlt als jeder andere Fußball-Zweitligist - und sieben Erstligisten. (Symbolfoto)

Quelle: André Kempner

Frankfurt/Main/Leipzig. RB Leipzig hat in den vergangenen zwei Transferperioden mehr Geld an Spielervermittler gezahlt als jeder andere Fußball-Zweitligist. Die Rasenballer überwiesen zwischen dem 15. März 2015 und 15. März 2016 insgesamt gut 4,17 Millionen Euro. Das geht aus der Übersicht über die Honorare von Spielerberatern hervor, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Montag zum ersten Mal veröffentlicht haben. RB lag damit auch vor sieben Erstligisten.

Die 18 Vereine der Fußball-Bundesliga haben vor und während dieser Saison insgesamt 127,73 Millionen Euro für die Bezahlung von Spielervermittlern ausgegeben. Das entspricht einem Durchschnittswert von 7,1 Millionen Euro pro Verein. Dem Bericht zufolge zahlte kein Club in den beiden Transferperioden zwischen März 2015 und März 2016 mehr Geld an Spielervermittler als der FC Schalke 04. 16,86 Millionen Euro gab der Verein für diese Honorare aus, das ist mehr als der FC Bayern München (16,66), Borussia Dortmund (15,72) und der VfL Wolfsburg (12,88).

In der zweiten Liga folgen der SC Freiburg mit 1,97 Millionen und der 1. FC Nürnberg mit 1,92 Millionen Euro auf RB Leipzig. Die anderen 15 Teams gaben - zum Teil deutlich - weniger als eine Million Euro aus. Schlusslicht ist der SV Sandhausen mit 262.149 Euro.

Berater werden von den Clubs vor allem dafür bezahlt, dass sie den Wechsel eines Spielers von einem Verein zum anderen vermitteln oder die Vertragsverlängerung mit einem Profi aushandeln. Mit 761.000 Euro gab Aufsteiger Darmstadt 98 als einziger Bundesligist in den vergangenen Monaten weniger als eine Million für diese Dienste aus.

DFB und DFL sind aufgrund neuer FIFA-Vorschriften dazu gezwungen, diese Übersicht zum ersten Mal zu veröffentlichen. Das „FIFA-Reglement zur Arbeit mit Vermittlern“ gilt seit dem 1. April.

maf (mit dpa)

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