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RB Leipzig ist neue Nummer eins in Sachsen und löst Dynamo Dresden ab

Zuschauergunst RB Leipzig ist neue Nummer eins in Sachsen und löst Dynamo Dresden ab

Kein Sportverein im Freistaat hat in der vergangenen Saison mehr Fans angelockt als RB Leipzig. Unter den 100 zuschauerstärksten Clubs in Deutschland belegen die Rasenballer inzwischen Platz 14.

Im Schnitt besuchten knapp 30.000 Zuschauer die Heimspiele von RB Leipzig in der vergangenen Saison.

Quelle: dpa

Leipzig. RB Leipzig hat in der vergangenen Saison nicht nur sportlich den Aufstieg in die Bundesliga geschafft – auch bei den Fans in Sachsen wird der Fußballverein immer beliebter und ist nun sogar die neue Nummer eins. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Magazins „Stadionwelt“ hervor. Der Leipziger Club lockte in der Spielzeit 2015/2016 durchschnittlich 29.441 Zuschauer ins heimische Stadion – das sind pro Partie 4000 Besucher mehr als noch in der ersten Zweitligasaison 2014/2015.

Damit lösen die Leipziger Dynamo Dresden ab, die im Schnitt von 27.544 Besuchern pro Heimspiel profitierten. Die 42.959 Zuschauer fassende Red Bull Arena war zu 68,53 Prozent ausgelastet. Insgesamt sahen 500.495 Besucher die Spiele der Roten Bullen. Dafür kann der Fußballverein aus der sächsischen Landeshauptstadt eine Auslastung von mehr als 90 Prozent seines 30.500 Zuschauer großen Stadions in Dresden aufweisen.

Deutschlandweit kletterte RB in der Zuschauergunst der Sportvereine auf Platz 14. Mit dem 1. FC Nürnberg auf Rang 13 erreichte nur ein Zweitligaclub eine bessere Platzierung. Nationaler Zuschauerkrösus ist erneut Vizemeister Borussia Dortmund mit 81.178 Besuchern pro Heimspiel vor den Bayern (75.000) und Schalke (61.386). Bester Nicht-Fußballklub in den Top 100 sind die Eisbären Berlin auf Platz 34, die im Schnitt 13.018 Fans anlockten.

Zweitstärkste Kraft in Leipzig sind die Handballer des SC DHfK, die in ihrer ersten Bundesligasaison im Schnitt 4360 Zuschauer in die Arena lockten und deutschlandweit auf Platz 79 landeten. Aus Sachsen sind unter den Top 100 auch der Fußball-Drittligist Chemnitzer FC auf Platz 51 und die Dresdner Eislöwen auf Rang 94 vertreten.

Die Fußballklubs dominieren die Top 100 der zuschauerstärksten Sportvereine, gleich 56 Vertreter sind in dem Ranking dabei. Allerdings sank die Gesamtzuschauerzahl in der 1. Bundesliga im Vergleich zu 2014/2015 von 13,32 auf 13,25 Millionen.

Anne Grimm

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