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RB Leipzig könnte nach Bayern-Remis Bundesliga-Spitze übernehmen

Rechenspiele RB Leipzig könnte nach Bayern-Remis Bundesliga-Spitze übernehmen

Nach einem dürftigen Unentschieden der Bayern gegen Hoffenheim ist Aufsteiger RB Leipzig erstmals in direkter Schlagdistanz, um die Spitze der Bundesliga zu übernehmen. Nötig sind dazu aber sehr, sehr viele Tore der Hasenhüttl-Schützlinge.

Fans der Rasenballsportler

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Der FC Bayern hat sich ohne eigenen Treffer zu einem mageren Punkt gegen 1899 Hoffenheim gemüht. Ein Eigentor von Steven Zuber (34. Minute) rettete den Münchnern am Samstag beim 1:1 (1:1) wenigstens das Unentschieden und verhinderte die erste Niederlage des deutschen Fußball-Rekordmeisters in der Bundesliga nach 19 Partien. Kerem Demirbay (16.) hatte die mutigen Gäste in einem erst gegen Ende packenden Spitzenspiel durch einen sehenswerten Schuss früh in Führung gebracht. Bei zwei Pfostenschüssen in der Schlussphase hatten Mats Hummels (87.) und Thomas Müller (90.+2) den Münchner Sieg auf dem Fuß.

Bayern-Jäger RB Leipzig könnte nun gegen Mainz theoretisch die Tabellenspitze der Bundesliga übernehmen. Drei Punkte trennen beide Mannschaften derzeit. Wenn die Roten Bullen im Sonntagsspiel siegen und die Tordifferenz der Bayern einstellen könnten, wäre die Spitzenposition drin. Ein Blick auf die Tabelle zeigt jedoch, die Chance ist nur am Rande des Möglichen. Mindestens einen Acht-Tore-Sieg müsste das Team von Ralph Hasenhüttl gegen den Tabellenzehnten Mainz einfahren. Das haben zuletzt ausgerechnet die Bayern geschafft: im Februar 2015 gegen den Bundesliga-Dino HSV. (Da bei gleicher Tordifferenz die Zahl der geschossenen Tore ausschlaggebend ist, braucht RB zumindest ein 8:1.)

Nur eines ist sicher: Platz 2

Realistisch betrachtet, hat RB Leipzig durch die Partie Hoffenheim gegen Bayern die direkten Konkurrenten auf Abstand gewahrt. Die TSG liegt nun wenigstens einen Punkt hinter den Rasenballsportlern. Die Berliner Hertha hat ebenfalls nur 20 Punkte und rangiert auf Platz vier. Einzig ein Sieg der Kölner gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 18.30 Uhr) hätte den Leipziger am Samstagabend gefährlich werden können. Doch die Geißböcke verloren 0:1 gegen die Eintracht. Was auch immer am Sonntag passiert: RB Leipzig verteidigt zumindest den zweiten Tabellenplatz.

joka (mit dpa)

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