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RB Leipzig reist mit Selbstbewusstsein zum Duell nach Leverkusen

Tabellenführung winkt RB Leipzig reist mit Selbstbewusstsein zum Duell nach Leverkusen

Am Freitagabend treffen die Leipziger Rasenballsportler in der Leverkusener BayArena auf einen der Top-Clubs der Fußball-Bundesliga. Bei einem Sieg der Messestädter winkt die Tabellenführung.

RB-Trainer Ralph Hasenhüttl. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. RB Leipzig mischt fröhlich die Bundesliga auf, ist auch nach zehn Spieltagen noch ungeschlagen. Am Freitagabend steht dem Team von Trainer Ralph Hasenhüttl allerdings ein harter Brocken bevor – eine echte Standortbestimmung. Gegner Bayer Leverkusen ist eine international erfahrene, spielerisch hochklassige Mannschaft mit großer individueller Klasse auf allen Positionen. „Es wird eine Riesenherausforderung“, erklärte Hasenhüttl am Mittwoch am Leipziger Cottaweg zur Feiertags-Pressekonferenz.

Der Kontrahent vom rechten Rhein-Ufer gilt jedes Jahr nicht nur heimlich als Rekordmeister-Jäger, hat als Werkself des Pharmariesen ähnlich potenten Geldgeber wie RB Leipzig im Rücken und mit Trainer Roger Schmidt auch einen vergleichbaren Trainertyp auf der Bank. Schnelles, aggressives und direktes Umschaltspiel gehört in Leverkusen und Leipzig zum Standardprogramm. Insofern ist das Spiel am Freitagabend auch ein echtes Duell auf Augenhöhe. „Wir wollen uns auf unsere Stärken konzentrieren“, gab der Leipziger Chefcoach wieder einmal als Maxime vor. Gerade auch angesichts der Leverkusener Stärkedemonstration zuletzt beim Champions-League-Triumph in Tottenham brennen seine Spieler darauf, sich gegen dieses Team zu beweisen, so Hasenhüttl.

Hasenhüttl will drei Punkte in der BayArena

Die Rasenballsportler wollen am Freitag in der BayArena auch nicht nur ungeschlagen bleiben – sie wollen gewinnen und damit am FC Bayern vorbei Tabellenführer werden. Auch wenn Hasenhüttl sich tunlichst noch um das Wort „Tabellenführung“ drückt, die Gedankenspiele haben auch den Cottaweg erreicht: „Es gibt die Chance auf drei Punkte und die wollen wir am Freitag nutzen“, sagte der der 49-Jährige Österreicher.

Verzichten muss der RB-Chefcoach gegen Bayer allerdings auf Oliver Burke. Der schottische Blitz kehrte mit Virus vom Länderspieleinsatz – von der „Battle of Britain“ gegen Erzrivalen England – zurück und muss sich erstmal auskurieren. Ebenfalls angeschlagen ist Timo Werner, der mit einem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen hatte. Werner soll aber bereits am Mittwoch wieder trainieren und mit etwas Glück steht er am Freitagabend im Kader: „Ich gehe davon aus, das es klappt“, so Hasenhüttl.

Leverkusen erwartet "Monstermannschaften"

Auf Leverkusener Seite ist der Einsatz des Chilenen Charles Aránguiz fraglich, der sich eine Muskelverhärtung zugezogen hat. Auch Lars Bender wird wohl gegen Leipzig noch nicht dabei sein. Für die Bayer-Elf beginnt am Freitagabend ohnehin auch eine „monströse Woche“ mit drei echten „Monstermannschaften“ (Zitat Julian Brandt). Denn nach RB Leipzig folgen innerhalb weniger Tage Spiele gegen ZSKA Moskau und Bayern München.

Die in dieser Saison noch wenig konstant auftretenden Leverkusener wollen dabei auf jeden Fall Boden zur Bundesliga-Spitze gutmachen. Für RB Leipzig hatte Bayer-Coach Roger Schmidt zuletzt nur lobende Worte, erklärte die Messestädter in der der Bild-Zeitung zum dauerhaften Rivalen um die Top-Plätze in der Bundesliga. „Leipzig ist mit den finanziellen Möglichkeiten und professionellen Strukturen kein normaler Aufsteiger. Das Potenzial wird in Leipzig optimal ausgeschöpft“, so Schmidt.

mpu

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