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RB Leipzig ringt Salzburg im Test Unentschieden ab – FIFA lässt Quaschner-Transfer platzen

RB Leipzig ringt Salzburg im Test Unentschieden ab – FIFA lässt Quaschner-Transfer platzen

Im Trainingscamp in Katar haben sich Fußball-Zweitligist RB Leipzig und Red Bull Salzburg am Dienstagabend mit 3:3 (1:1) getrennt. Eine brisante Personalie sorgte jedoch bereits vor dem Dosen-Duell für Wirbel: Die FIFA schiebt dem Wechsel von Nils Quaschner von Salzburg nach Leipzig einen Riegel vor.

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RB Leipzig und Red Bull Salzburg trennten sich in Doha (Katar) mit 3:3.

Quelle: Picture Point

Doha/Leipzig. Wie die Rasenballer am Dienstag mitteilten, ging dem Verein ein Schreiben des Weltfußballverbandes zu. Da der 20-jährige Stürmer in dieser Saison bereits für den österreichischen Meister Red Bull Salzburg als auch dessen Farmteam FC Liefering auflief, könne keine Spielberechtigung erteilt werden, geht aus dem Brief hervor. Coach Alexander Zorniger reagierte mit Unverständnis. "Ich halte das für eine Katastrophe. Es tut mir extrem leid für den Jungen", sagte er.

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Doha/Leipzig. Im Trainingscamp in Katar haben sich Fußball-Zweitligist RB Leipzig und Red Bull Salzburg am Dienstagabend mit 3:3 (1:1) getrennt. Eine brisante Personalie sorgte jedoch bereits vor dem Dosen-Duell für Wirbel: Die FIFA schiebt dem Wechsel von Nils Quaschner von Salzburg nach Leipzig einen Riegel vor. Ihm könne keine Spielberechtigung erteilt werden, heißt es.

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RB Leipzig prüft rechtliche Schritte

RB teilt die Rechtsauffassung der FIFA nicht. Quaschner sei aufgrund einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem FC Liefering und Salzburg für beide Mannschaften aufgelaufen. Nach den Regeln des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB) wäre er jedoch lediglich bei Salzburg registriert gewesen.

Red-Bull-Sportdirektor Ralf Rangnick betonte am Dienstag: „RB Leipzig wäre ganz klar und für jedermann nachvollziehbar der zweite Verein in dieser Saison, für den Nils Quaschner spielberechtigt wäre.“ Der Kooperationsvertrag zwischen Liefering und Salzburg wäre nach ÖFB-Regularien rechtens und hätte nichts mit der Spielberechtigung im Sinne der FIFA-Regularien zu tun, so Rangnick.

RB Leipzig will den Fall nun juristisch prüfen lassen. Da Quaschner in der Zwischenzeit nicht spielberechtigt ist, verbleibt er zunächst bei seinem Salzburger Verein. Montag soll Quaschner dort wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Beim Testspiel am Dienstag stand er in keinem der beiden Aufgebote.

Miazga verletzt ausgewechselt

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Macht zwangsweise den Abflug bei RB Leipzig: Stürmer Nils Quaschner, hier im Trainingslager in Doha (Katar), muss zurück zu Red Bull Salzburg.

Quelle: GEPA Pictures

Nach vier Testspielsiegen in Folge kam Leipzig gegen den österreichischen Meister immerhin zu einem 3:3, obwohl das Team von Trainer Alexander Zorniger mehrfach zurücklag. Auch der 19-jährige Matthew Miazga von den New York Red Bulls, der seit Dienstag auf Probe bei den Leipzigern mittrainiert, lief im Trainingslager in Doha gegen Salzburg auf. Der Innenverteidiger musste in der 35. Minute jedoch mit einem Pferdekuss am Oberschenkel das Feld verlassen.

Der österreichische Erstligist war zuvor nach einem Foul von Miazga durch ein Elfmetertor von Jonatan Soriano (6.) mit 1:0 in Führung gegangen. RB Leipzig spielte erneut in einer 4-3-3-Formation, wobei Yussuf Poulsen als Mittelstürmer begann und den kroatischen Nationalspieler Ante Rebic sowie den Schweden Emil Forsberg an seiner Seite hatte. Neuzugang Forsberg erzielte nach einem Pass von Poulsen den Ausgleich und seinen insgesamt zweiten Testspieltreffer für RB (40.).

Frahn mit Tor und neuen Chancen

In der zweiten Halbzeit wechselte Trainer Zorniger auf sechs Positionen. Salzburg zog dank Takumi Minamino (48.) und Valon Berisha (58.) auf 3:1 davon. Toptorjäger Poulsen (60.) und Kapitän Daniel Frahn (87.) sorgten noch für das Unentschieden. "Insgesamt war es nach meinem Geschmack, ein richtig guter Auftritt", zeigte sich Zorniger vor allem mit der ersten Halbzeit zufrieden. "Das kann auch mal 6:6 ausgehen hier. Wir werden nicht auf so viele Gegner treffen, die so offensiv agieren."

Durch den vorläufigen Wegfall von Quaschner steigen bei RB auch wieder die Chancen von Frahn, zum Zug zu kommen. Der Kapitän hatte zuletzt aufgrund der hochkarätigen Neuverpflichtungen von Forsberg und Omer Damari keinen leichten Stand. Ein Wechsel des Publikumslieblings war schon zur Winterpause erwartet worden. Bis zum Sommer wird Frahn seinen Vertrag in Leipzig jedoch noch erfüllen. (mit dpa)

joka / nöß

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