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RB Leipzig sagt Markus Weinzierl vom FC Augsburg ab

Neuer Trainer RB Leipzig sagt Markus Weinzierl vom FC Augsburg ab

Er wurde seit Monaten heiß gehandelt und wird es nun nicht: RB Leipzig hat am Freitag dem Augsburger Trainer Markus Weinzierl für die neue Saison abgesagt.

Markus Weinzierl

Quelle: dpa

Leipzig. Die Trainerfrage bei RB Leipzig entwickelt sich zur Hängepartie. „Ich habe gestern Abend mit Roman Grill telefoniert und abgesagt", sagte RB-Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff nach dem Schlusspfiff gegen den VfL Bochum am Sonnabend in der Mixedzone vor Journalisten. Grill ist der Berater von Markus Weinzierl. Gründe nannte Mintzlaff nicht, bestätigte aber Gespräche mit dem Augsburger Coach in der Vergangenheit.

Verwunderung wenige Minuten später bei der Pressekonferenz nach dem Zweitligaspiel. Sportdirektor Ralf Rangnick wollte den Namen Weinzierl auf Nachfrage nicht kommentieren. „Wir haben bis jetzt nicht gesagt, mit wem wir verhandeln und wir werden es auch künftig nicht tun. Wenn es zu diesem Thema etwas zu sagen gibt, dann werden wir es tun.“ Rangnick betonte zudem: "In dieser Saison gab es keine Absagen von Trainern." Nur in der vergangenen Spielzeit hätten sich Übungsleiter gegen die Roten Bullen entschieden, deshalb säße er jetzt auf der Bank, so der 57-Jährige.

Kurz vor dem Anpfiff hatte Sport 1 noch berichtet, Weinzierl habe seinerseits den Roten Bullen einen Korb gegeben. Angeblich habe der Coach plötzlich keine Lust mehr gehabt unter der Führung von Rangnick zu arbeiten. Er wolle nun lieber bei seinem jetzigen Verein bleiben. In der ARD-Sportschau äußerte sich dann Weinzierl auch noch selbst: "Ich habe mich nicht mit Leipzig beschäftigt. Das sind Spekulationen, die immer wieder von draußen reingekommen sind. Das war vor ewigen Zeiten. Ich wusste ja, dass die mich haben wollen, aber mich hat es nicht interessiert. Und deshalb habe ich mich mit Leipzig auch nicht beschäftigt. Dass sie jetzt absagen, ist neu, interessiert mich aber auch nicht."

Fest steht jedenfalls: Der Augsburger Coach wird RB Leipzig in der kommenden Saison nicht betreuen. Wie lang die berühmte RB-Shortlist jetzt noch ist, blieb offen.

Rangnick hatte bereits am Donnerstag erklärt, die Trainersuche könne sich über den April hinausziehen. „Wir wissen, wen wir im Auge haben“, so der Sportdirektor.

mro/agri

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