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RB Leipzig und Porsche gehen in die Stadtviertel

Fußballturnier für Kinder RB Leipzig und Porsche gehen in die Stadtviertel

Ost gegen West, Nord gegen Süd: RB Leipzig und Porsche organisieren erstmals ein Fußballturnier für Kinder. Orientiert an den Himmelsrichtungen haben sie das Stadtgebiet in vier Sektoren aufgeteilt und das Projekt „Leipziger Viertelfinale“ genannt.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Die Idee dahinter: Schüler sollen von Computer und Spielekonsole weggelockt und für Sport begeistert werden.

„Unsere Generation hat die Freizeit noch auf der Straße verbracht“, sagt der 56 Jahre alte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick. An seine Schulferien erinnert er sich noch genau. „Im Schwimmbad in Backnang mussten wir schon da sein, sonst war kein Platz mehr auf dem Fußballfeld frei“, so Rangnick.  Nach dem Kick hätten sich die Jungen im Wettspringen vom Ein-, Drei- und Fünfmeter-Brett gemessen. „Heute würde uns wohl jeder Bademeister wegjagen“, meint Rangnick mit einem Schmunzeln.

Auch der Leipziger Porschechef Siegfried Bülow hat positive Erinnerungen an seine Jugend. Damals war er aktiver Handballer. „Mannschaftssport ist für die Persönlichkeitsentwicklung wichtig“, findet er. Bei der Präsentation des Projekts probierten sich Ragnick und Bülow auch gleich mit je drei Schüssen an einer Torwand aus. Der Porsche-Mann gewann knapp mit 1:0.

Beim Turnier mitmachen können Kinder in den Altersklassen U 11 (geboren zwischen 1.1. 2005 und 31.12.2007) und U 14 (geboren zwischen 1.1. 2002 und 31.12. 2004). Pro Stadtteil werden in jeder Altersklasse 16 Teams zugelassen. Der Zuschlag erfolgt nach dem Eingang der Anmeldung. Registrierungen sind zwischen dem 7. Juni und dem 31. Juli möglich.

Eine Mannschaft besteht aus fünf Spielern und einem Torhüter. Pro Team dürfen zehn Kinder gemeldet werden. Mitmachen darf jeder, egal ob er bereits im Verein aktiv ist oder nur den Bolzplatz um die Ecke liebt. Positiver Nebeneffekt für die Roten Bullen: Sie können bis dahin unbekannte Straßenfußballer unter die Lupe nehmen. „Unsere Leute werden mit vor Ort sein“, so Rangnick.

Die Vorrunde wird Anfang September auf den Anlagen von Partnervereinen in den Stadtteilen ausgetragen. Die Ausrichter haben dafür die SG Rotation 1950, den SV Fortuna 1902, den SV Eintracht Süd und TuS Leutzsch 1990 gewonnen. Die Halbfinals und das Endspiel sind dann vor einem Heimspiel von RB Leipzig auf der Festwiese geplant. Den Sieger erwartet ein Wanderpokal, ein Treffen mit den Leipziger Profis und eine Führung durch die Katakomben der Red-Bull-Arena. Die Siegerehrung erfolgt vor tausenden Zuschauern am Bundesliga-Spieltag im Stadion.

Weitere Details: www.leipziger-viertelfinale.de

Matthias Roth

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