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RB Leipzig und die Transfers: Hawk-Eye kommt, brasilianischer Jungstürmer nicht

Personalfragen offen RB Leipzig und die Transfers: Hawk-Eye kommt, brasilianischer Jungstürmer nicht

RB Leipzig hat die erste "Neuverpflichtung" unter Dach und Fach: Die Hawk-Eye-Torlinientechnik hält Einzug in der Red Bull Arena. An der Transferfront ist es dagegen weiter verdächtig still. Der brasilianische Stürmer Gabriel Jesus scheint nicht an die Pleiße zu kommen.

Gabriel Jesus wird wohl nicht zu RB Leipzig wechseln.

Quelle: Imago

Leipzig. RB Leipzig ist fündig geworden, freut sich auf einen Neuzugang mit britischen Wurzeln. Vorm Tor eiskalt und unbestechlich. Augen wie ein Habicht. Immer bereit, technisch perfekt. Eine Eier legende Wollmilchsau. Und das Beste am Gesamtpaket: es ist bezahlbar. Schlanke 135. 000 Euro müssen die Rasenballer auf die Insel überweisen. Genauer gesagt an die HawkEye Limited. Das ist kein Fußball-Club, sondern der Marktführer der Ballverfolgungstechnologie. Gesellschaft mit beschränkter Haftung Demnächst wird geliefert, werden in der Red-Bull-Arena 14 Kameras installiert.

Das Hawk-Eye kam in Deutschland im Mai 2015 beim Pokalfinale Dortmund gegen Wolfsburg erstmals zum Einsatz, ist seit der Bundesliga-Saison 2015/2016 Pflicht. Tor ist, wenn der Ball vollumfänglich hinter der Torlinie ist und auf des Schiris Uhr ein GOAL blinkt. GOAL ist nicht mehr, wenn ein Ball durchs Außennetz schlüpft und durchtriebene Schützen feiern. So geschehen 2013 in Hoffenheim. Das Phantomtor des Leverkuseners Stefan Kießling brachte den Lockenkopf in Verruf und Dynamik in die Diskussionen um die Torlinientechnik.

Der Habicht ist verpflichtet, ein gläsernes TV-Studio wird in Kürze ebenfalls kommen.

Doch was passiert an der Transferfront? Lohnt es sich, die Fährte von Ralf Rangnick aufzunehmen?

Verbrieft ist: Am Sonntag jettete der RB-Chefeinkäufer nach Düsseldorf. Hmmm, Gerd Zewe spielt nicht mehr. Tasche für die Gattin auf der Kö? Später sickerte durch, dass Rangnick nach Salzburg weitergeflogen ist.

Finale Gespräche in Sachen Naby Keita? Nein, an dieser Stelle ist alles gesagt, nur noch nicht von allen. Der Mittelfeldstar der Salzburger Roten Bullen, 21, steht ante portas, ist heiß auf die Bundesliga. Damit die Ösis in der Champions League Qualifikation nicht nackt im Wind stehen, soll unter anderem der Paulianer Marc Rzatkowski (26, sieben Zweitliga-Tore, sechs Vorlagen in dieser Saison) kommen.

Rangnick weilt vor allem in Salzburg, um mit seiner Familie auszuspannen.

Reichlich Kandidaten, aber noch keine Neuzugänge

Bibelfeste RB-Fans müssen jetzt ganz stark sein: Die RB-Bosse glauben nicht an Jesus! Gabriel Jesus, 19-jährige Offensivkraft von Palmeiras Sao Paulo, wurde gewogen und nach LVZ-Informationen letztlich doch für zu leicht befunden. XXL-Ablöse und XXL-Gehalt hemmen die RB-Fantasie bezüglich Jesus’ Entwicklungsmöglichkeiten.

Weiter: Interesse an Mittelfeldmann Ashraf El Mahdioui (20/Ajax Amsterdam) haben viele – RB Leipzig angeblich noch nicht. Breel Embolo (19, FC Basel) hat sich offenbar doch für die Bundesliga und gegen die Premier League entschieden. Weil er sich das Beste in seiner Karriere aufsparen will, sagt er. Die vom FC Basel aufgerufenen 20 Millionen Euro sind ebenso utopisch wie jene 12 bis 15 Millionen, die dem VfB Stuttgart für Timo Werner, 20, vorschweben. Der Markt ist überhitzt. Thomas Hitzlsperger ist just beim VfB eingestiegen und könnte den brodelnden Werner-Topf vom Herd nehmen. Einstellige Millionen-Ablöse, dann läuft die Nummer.

Auch die Eier abschreckende 20-Millionen-Ablöse für Embolo schreit nach freundlichem Anstrich. Zum Beispiel: 15 sofort, fünf beim Gewinn der Champions League.

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