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RB Leipzig will jetzt eine Serie starten – Poulsen droht im März eine Doppelsperre

RB Leipzig will jetzt eine Serie starten – Poulsen droht im März eine Doppelsperre

Die Erleichterung war den Spielern von RB Leipzig am Montagabend von den Gesichtern abzulesen. Endlich wieder ein Tor in der 2. Bundesliga, die dritte Niederlage abgewendet, auf der Schlussgeraden noch einen Punkt gerettet.

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So ein Tor gibt wieder Kraft: Joshua Kimmich und Yussuy Poulsen freuen sich über den Ausgleich.

Quelle: GEPA Pictures

Braunschweig/Leipzig. Auf den Tag genau zwei Monate war es her, dass die Roten Bullen in einem Punktspiel einen Treffer erzielt haben. Yussuf Poulsen traf am 22. Dezember zum 1:0 gegen die Löwen aus München. Und der Däne hatte auch gegen die Braunschweiger eine Riesenchance auf dem Fuß. In der zweiten Halbzeit kam er aber nicht mehr an den Ball, weil Benjamin Kessel ihn im Strafraum legte. „Da hätten wir vielleicht einen Elfmeter bekommen müssen“, formulierte Mittelfeldspieler Stefan Hierländer vorsichtig. Die Pfeife von Schiedsrichter Robert Hartmann blieb stumm.

Für RB-Trainer Achim Beierlorzer war diese Szene aber nicht spielentscheidend. „Wir müssen öfter zum Torabschluss kommen“, fordert der Coach. Die Kritik geht auch in Richtung Poulsen, der sich in der ersten Hälfte am Strafraum statt für einen satten Schuss, für einen weiteren Pass entschied.

Gelbe Karten zählen weiter

Der Däne wurde zur tragischen Figur. In Durchgang eins kassierte der 20-Jährige seine fünfte gelbe Karte. Damit war er bereits für die Partie gegen den 1. FC Union Berlin am kommenden Sonntag gesperrt. Nach seiner gelb-roten Karte in der 87. Minute kommt nun erschwerend hinzu, dass neben der Pause gegen die Wuhlheider sein Kartenkonto bei viermal Gelb bestehen bleibt. Nächste Einsatzmöglichkeit wäre die Auswärtsbegegnung in Karlsruhe, eine weitere Verwarnung zöge erneut eine Sperre nach sich.

Bevor es an neue Aufgaben geht, übten die Bullen Selbstkritik. Die Einschätzung erfolgte schonungslos. „Zwischen der 35. und 45. Minute sind wir nicht mehr in die Zweikämpfe gegangen, haben nur noch den Schritt nach hinten gemacht und gehofft, dass nichts passiert“, sagte Kapitän Dominik Kaiser. Die Braunschweiger hätten in dieser Phase gemacht, was sie wollten. Sein Übungsleiter fügte an: „Da haben wir um das Tor gebettelt.“ Die Eintracht nahm die Einladung an und schoss in der 45. Minute das 1:0.

Was Beierlorzer Mut macht, ist die zweite Hälfte. In der Pause stellte der Trainer einige Dinge um. „Danach waren richtig gute Kombinationen dabei“, hat er beobachtet. Braunschweig habe den Vorsprung nur noch verwaltet, meinte Anthony Jung. „Beim 1:1 sind mir einige Steine vom Herzen gefallen“, gab der Linksverteidiger zu.

Die Roten Bullen wollen aus dem einen Punkt Kraft für die kommenden Spiele ziehen. „Das ist jetzt ein guter Start für eine Serie“, findet Hierländer. Zwölf Partien stehen noch auf dem Programm. RB hat jetzt 30 Punkte auf dem Konto, 36 weitere Zähler könnten im Idealfall hinzukommen. Für Aufstiegsplatz zwei waren in den vergangenen fünf Jahren mindestens 62 Punkte nötig.

Matthias Roth

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