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RB Leipzigs Rani Khedira ist erster Anwärter auf den Job des angeschlagenen Stefan Ilsanker

Vertretung gesucht RB Leipzigs Rani Khedira ist erster Anwärter auf den Job des angeschlagenen Stefan Ilsanker

Auch wenn Stefan Ilsanker alles tun wird, um am Freitag für RB Leipzig gegen Union Berlin aufzulaufen, ist sein Einsatz aufgrund einer Schulterverletzung unwahrscheinlich. Heißester Kandidat auf den Posten in der Startelf ist Rani Khedira, der am Wochenende bei der U23 überzeugte.

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Heißer Kandidat auf einen Platz im RB-Team am Freitag gegen Union: Rani Khedira.

Quelle: Picture Point

Leipzig. RB-Dauerbrenner und -renner Stefan Ilsanker droht gegen Union Berlin (Freitag, 18.30 Uhr) auszufallen. Schulterblessur. Wer Ilse kennt, weiß, dass der 26-Jährige alles versuchen wird, um aufzulaufen. Wer Ralf Rangnick, 57, kennt, weiß, dass der Coach nur topfitte Männer ins Haifischbecken zweite Liga lässt. Rani Khedira ist topfit und erster Anwärter auf Ilsankers Abräumer-Job im defensiven Mittelfeld. Wer Khedira kennt, weiß, dass der junge Mann charakterlich einwandfrei ist und keinem Kollegen Schlechtes wünscht.

Der letzte Starteinsatz des 22-Jährigen datiert vom 1. November beim 2:1-Sieg in Sandhausen. Beim sonntäglichen 6:2 der RB-U23 gegen Luckenwalde überragte Khedira vor Rangnicks Augen, traf doppelt, bereitete ein Tor vor, machte Werbung in eigener Sache. Seine Zweitliga-Saison-Bilanz Liga: Neun Spiele, 212 Minuten, zwei Mal in der Startelf.
Khedira über das harte Los eines Reservisten und Wege ins Glück: „Der Konkurrenzkampf ist bei uns extrem, es geht in jedem Training zur Sache. Man kann sich aber nicht in die Mannschaft grätschen oder reden, das geht nur über Leistung. Und die versuche ich zu bringen.“
Über den Austausch mit seinem berühmten Bruders Sami Khedira: „Wir reden fast täglich miteinander,  dabei geht es aber nicht ständig um Fußball. Wenn wir über RB und meine Situation sprechen, haben wir dieselbe Ein-stellung. Niemals aufgeben, nie die Fehler bei anderen suchen, immer Gas geben.“
Über Rangnicks Treue zur ersten Elf und Nicht-Rotation: „Wir spielen nur einmal die Woche, da macht Rotation wenig Sinn. Außerdem ist die Mannschaft erfolgreich. Wenn die Chance kommt, muss man da sein. Wenn ich gebraucht werde, bin ich da. Ich bin bereit.“
Über Verletzungen von Kollegen: „Ich bin keiner, der sich freut, wenn sich jemand verletzt, hatte selbst zwei Knöchel-Verletzungen und weiß, wie sich das anfühlt. Ich glaube, dass wir auch deshalb erfolgreich sind, weil jeder den anderen respektiert und sich mitfreuen kann. Dass ich lieber spiele als zugucke, ist aber auch klar.“
Über den St.-Pauli-Ausflug: „Es gibt Tage, da geht einfach keiner rein. Und das war so einer. Wir haben gut -Fußball gespielt, hatten Chancen, aber keine rein gemacht. Das gleicht sich im Lauf einer Saison aus. Wir arbeiten permanent an all den Dingen, die unser  Spiel ausmacht. Natürlich auch an der Effektivität. Das ist eine Art Königsdisziplin.“

Über den Aufstiegskampf und den Blick nach Freiburg, Nürnberg und Co.: „Es hört sich platt an, ist aber so: Wir schauen nur auf uns, nur auf das, was wir beeinflussen können.“
Über das Champions-League-Achtelfinale Bayern München gegen Juventus Turin am 16. März mit dem just gesundeten Sami Khedira: Sami ist fit und bei Juve im Mittelfeld gesetzt. Dass ich meinem Bruder für diese Spiele die Daumen drücke, kann wohl jeder verstehen. Wenn es sich mit unserem Training vereinbaren lässt, würde  ich mir das Spiel in München gerne im Stadion ansehen. Ansonsten im Fernsehen.

Über Erziehung und Freundlichkeit: „Die Familie steht bei uns über allem. Ja, wir sind freundlich und erdverbunden. Warum auch nicht?“

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