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RB-Spieler fahren künftig VW: Porsche und Volkswagen steigen bis 2018 in Leipzig ein

RB-Spieler fahren künftig VW: Porsche und Volkswagen steigen bis 2018 in Leipzig ein

RB Leipzig hat am Montagvormittag offiziell zwei neue Premium-Sponsoren vorgestellt. Die beiden Autobauer Volkswagen und Porsche unterstützen den Verein in den kommenden vier Jahren.

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Neue Kooperation mit VW und Porsche: RB-Sportdirektor Ralf Rangnick (Mitte) zwischen dem Leipziger Porsche-Werksleiter Siegfried Bülow (links) und VW-Sportkommunikator Christian Heubner.

Quelle: dpa

Leipzig. Während VW 38 Fahrzeuge zur Verfügung stellt, engagiert sich Porsche im Nachwuchs und spendiert zusätzlich zwei Wagen der Marke Panamera. Sie werden künftig von den Mitarbeitern der Geschäftsstelle am Neumarkt gefahren.

Für einen der Luxuswagen mit dem Kennzeichen L-RB 610 erhielt RB-Geschäftsführer Uli Wolter den Schlüssel von den beiden Porsche-Auszubildenden Christian Felgner und Sarah Drechsel. Die Zahl 610 steht für das Datum des offiziellen Beginns der Zusammenarbeit. Über weitere Vertragsdetails, insbesondere über Geldzahlungen, vereinbarten die Partner allerdings Stillschweigen.

Schnelle Sportwagen bleiben für Jungprofis tabu

"Wir engagieren uns in allen Himmelsrichtungen Deutschlands, im Osten hatten wir noch eine Lücke", sagte Christian Heubner, Leiter der Sportkommunikation bei VW. Die Konzernmarke Audi habe in den vergangenen Jahren bei RB die Vorarbeit geleistet, jetzt übernehme VW den Staffelstab. "Kein Sport passt besser zu Volkswagen als der Volkssport Fußball", betonte Heubner.

Bei der Verteilung der neuen Wagen hat RB-Sportdirektor Ralf Rangnick das letzte Wort. Eine Erfahrung die er aus seiner Zeit bei Schalke 04 mitbringt. Auch dort engagierte sich damals schon VW. Der Unterschied: Bereits 19-jährige Profis durften sich im obersten Segment bedienen. Das wird es in Leipzig nicht geben. Schnelle Wagen mit mehr als 200 PS sind für die Jungprofis tabu. "Das würde ich meinem Sohn auch nicht gestatten", sagte Rangnick. Beim Sportdirektor gilt das Motto: "Die Jüngsten fangen klein an."

Rangnick: „Aufstieg schon im nächsten Sommer wäre gut“

Porsche engagiert sich im Nachwuchs. Leipzigs Werkschef Siegfried Bülow nannte dafür drei Säulen. Der Autobauer aus dem Norden der Stadt will künftig ein Jugendturnier ausrichten, Kinder aus sozial benachteiligten Familien die Teilnahme an RB-Fußballcamps bezahlen und vor allem das künftige Nachwuchszentrum am Cottaweg fördern. Dort feierten die Bullen gerade Richtfest. Im nächsten Sommer soll es eröffnen und alle Spieler, von der U 8 bis zu den Profis, unter einem Dach beherbergen.

Bülow nannte sein Programm "Turbo für Talente". Der Manager, einst selbst aktiver Handballer, schwört auf den Mannschaftssport. "Die Kinder lernen dort Teamgefühl", sagte er. Eine Eigenschaft, die auch später im Berufsleben wichtig sei, etwa in seinem Werk. Bülow sieht eine weitere Parallele zwischen RB und Porsche. Beide hätten auf der grünen Wiese begonnen. "Für uns war jede Werkserweiterung ein Aufstieg", betonte Bülow. Im Unterschied zu RB spiele Porsche aber bereits in der 1. Bundesliga. Rangnick hatte diesen Steilpass offenbar zuvor schon geahnt. "Ein Aufstieg schon im nächsten Sommer wäre gut, wir werden aber nichts erzwingen", erklärte er.

VW will künftig deutlich im und außerhalb des Stadions sichtbar sein. "Wie das aussieht, werden wir heute Abend zeigen", kündigte Heubner vor dem Montagsspiel gegen den 1. FC Heidenheim an. Allerdings: Die Live-Übertragung und die späte Anstoßzeit von 20.15 Uhr kostet dem Zweitligisten einige Zuschauer. Laut Rangnick gingen im Vorverkauf 14.500 Karten weg, etwas weniger als an den Spieltagen zuvor. "An einem Tag wie heute können wir das aber verschmerzen", meinte der Sportdirektor.

Matthias Roth

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