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RB-Sportdirektor Rangnick über Messi und Ronaldo: „Zu alt für uns“

Transferpolitik RB-Sportdirektor Rangnick über Messi und Ronaldo: „Zu alt für uns“

Sie sind die Weltstars schlechthin: Ronaldo und Messi. Bei RB Leipzig hätten die beiden Fußballer allerdings keine Chance. Sportdirektor Ralf Rangnick: „Sie sind zu alt.“

Wäre zu alt für RB Leipzig: Christiano Ronaldo.

Quelle: dpa

Leipzig. Sportdirektor Ralf Rangnick von Bundesliga-Spitzenreiter RB Leipzig hat seinen Jugendstil bei Transfers verteidigt und würde weder Lionel Messi (29/FC Barcelona) noch Cristiano Ronaldo (31/Real Madrid) verpflichten. Rangnick sagte der Nachrichten-Agentur afp über die Superstars: „Das ist nicht unsere Philosophie, sie sind beide zu alt und zu teuer.“

Die jüngsten Neuverpflichtungen mit Oliver Burke (19) von Nottingham Forest, Naby Keita (21) und Verteidiger Bernardo (21) - beide von RB Salzburg - bestätigten den Weg der Leipziger. Der 2009 gegründete Klub verzichtet konsequent auf Superstars und hat mit seinem jungen Kollektiv innerhalb kürzester Zeit den Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga geschafft.

„Ich weiß nicht, ob es eine Revolution ist, aber es ist unüblich, dass ein Verein, der vor dreieinhalb Jahren noch in der 4. Liga gespielt hat, nun nach 13 Spielen mit 33 Punkten die Bundesliga anführt“, sagte der Schwabe.

Die augenblickliche Situation erinnert Rangnick stark an seine Zeit als Trainer in Hoffenheim (2006 bis 2011), als er mit dem Bundesliga-Aufsteiger in der Saison 2008/2009 Herbstmeister wurde. „Wann immer ein neuer Klub in Deutschland die Bühne betritt, sehen ihn viele Fans anderer Vereine als Gegner oder erst einmal als eine potenzielle Gefahr an“, meinte Rangnick: „Dann haben wir gegen Bayern gespielt, waren plötzlich Erster und alle haben uns unterstützt.“

Zum Top-Spiel bei den Bayern kommt es am 21. Dezember, ob RB dem Serienmeister gefährlich werden kann, ließ der Sportdirektor offen. „In einer normalen Saison gewinnt Bayern den Titel“, sagte der 58-Jährige und erklärte mit Blick auf das Spitzenspiel. „Die Partie bei den Bayern wird für unseren Saisonverlauf nicht entscheidend sein, aber für uns wird es auf jeden Fall eine aufregende Begegnung.“

Abseits des Platzes treibt die Diskussion um Timo Werner immer neue Blüten. Der Anbieter mybet bietet eine Wette auf die nächste Schwalbe des RB-Stürmers an. Die Quoten für das Spiel in Ingolstadt liegen in der ersten Halbzeit bei 15.00, in der zweiten Hälfte bei 12.00 und für gar keine Schwalbe bei 1.02. Für die Buchmacher scheint klar, dass schwalbenfrei bleiben wird.

Von LVZ

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