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RB-Stürmer Poulsen verletzt – Montagsspiele in der Bundesliga geplant

Nach Sieg in Düsseldorf RB-Stürmer Poulsen verletzt – Montagsspiele in der Bundesliga geplant

RB-Stürmer Yussuf Poulsen hat sich am Montagabend eine Prellung an der Schulter zugezogen. Nach Angaben der Leipziger Rasenballer ist derzeit unklar, ob er gegen Sandhausen auflaufen kann. Klar ist dagegen seit Dienstag, welche Pläne die DFL für die Bundesliga hat: Es wird Montagsspiele geben.

RB-Leipzig-Stürmer Yussuf Poulsen hat sich am Montagabend eine Prellung an der Schulter zugezogen. (Archivfoto)

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Nach seiner Galavorstellung gegen Fortuna Düsseldorf muss Yussuf Poulsen um seinen Einsatz in der nächsten Zweitligabegegnung am Freitag bangen. Der Stürmer von RB Leipzig zog sich im Spiel am Montagabend eine schwere Prellung im linken Schultergelenk zu, teilte sein Verein am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Verbunden mit Genesungswünschen schrieb der Club weiter: „Wir müssen nun von Tag zu Tag schauen, ob #YP9 gegen Sandhausen spielen kann.“ Poulsen hatte am Montag zwei Tore erzielt und den Treffer von Sturmpartner Davie Selke vorbereitet.

Am Freitag empfangen die Rasenballer um 18.30 Uhr den SV Sandhausen in der Red Bull Arena und können einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg machen. Nach RB-Angaben waren am Dienstagnachmittag für die Partie bereits 21.000 Eintrittskarten verkauft, für die Sektoren B und D sind keine Tickets mehr erhältlich.

Gegen tapfer kämpfende Düsseldorfer tat sich Fußball-Zweiligist RB Leipzig am Montagabend zunächst schwer. Doch Yussuf Poulsen und Davie Selke lieferten spätestens in der zweiten Halbzeit eine Galavorstellung.

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Sollten die Leipziger aufsteigen und sich in der kommenden Saison in der Bundesliga etablieren, könnten auf die Fußballer wieder die aus der zweiten Liga bekannten Montagsspiele zukommen. Im Milliardenpoker um die Medienrechte setzt die Deutsche Fußball Liga (DFL) erstmals auch im Fußball-Oberhaus auf die Begegnungen zum Wochenanfang – und könnte damit einen Proteststurm der Fans auslösen. Die Austragung von fünf Saisonpartien an Montagen ab der Spielzeit 2017/18 ist Teil einer Spielplanreform, die die insgesamt 17 ausgeschrieben Rechtepakete noch attraktiver machen und den Gesamterlös erstmals über die magische Milliardenmarke treiben soll.

„Der Profifußball benötigt viel Geld“

„Der Profifußball benötigt viel Geld. Wir gehen guten Mutes in die Ausschreibung, denn es ist das attraktivste Medienrecht in Deutschland und eines der attraktivsten Medienrechte der Welt“, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Dienstag. „Es wird ein guter Schritt sein für die Zukunft der Bundesliga, um die sich keiner sorgen muss.“

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. (Archivfoto)

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Weniger begeistert dürften die Fans sein, bei denen sich Unmut über die geplante Premiere von Montagsspielen in der ersten Liga regt. Erst kürzlich hatte etwa der Fan-Vorsänger von RB zu Protest aufgerufen, der allerdings in der Anhängerschaft keine breite Unterstützung fand. „Ich habe Verständnis für die Sorgen, die ich sehr ernst nehme. Aber klar ist, dass die Rechtevergabe im Vordergrund steht“, erklärte Seifert.

Neben den fünf Montagspartien wird es in der Saison fünf zusätzliche Spiele am Sonntag (13.30 Uhr) geben. Weitere Änderung: Das zweite Sonntagspiel in der Bundesliga wird ab 2017 immer eine halbe Stunde später als bisher, um 18 Uhr, angepfiffen.

Zweite Liga macht montags Platz für für Bundesliga

In der zweiten Liga wird es nur noch zwei Freitagspiele (18.30 Uhr) und dafür drei Partien am Samstag (13 Uhr) geben. Spielt die Bundesliga am Montag, rückt das Zweitligaspiel ebenfalls auf Samstagmittag.

Die Entscheidung, welche Sender künftig berichten, soll Anfang Juni fallen. Die DFL erhofft sich einen Erlös von 1,1 bis 1,5 Milliarden Euro. In der laufenden Vierjahresperiode betragen die Einnahmen pro Saison 748 Millionen Euro aus den nationalen und internationalen Rechten.

maf (mit dpa)

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