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RB-Trainer Rangnick: „Keine Alternative zum Heimsieg“

Freitag gegen SC Paderborn RB-Trainer Rangnick: „Keine Alternative zum Heimsieg“

Nach einem Unentschieden und einer Niederlage will RB Leipzig endlich zu Hause dreifach punkten. Trainer Ralf Rangnick formuliert den Auftrag für seine Mannschaft deutlich: „Es gibt keine Alternative zu einem Heimsieg."

Will seine Mannschaft zum ersten Heimsieg dirigieren: RB-Trainer Ralf Rangnick.

Quelle: Gepa

Leipzig. Viel Zeit um seine Mannschaft einzustimmen, hat RB-Trainer Ralf Rangnick vor dem Heimspiel gegen Paderborn (Freitag, Anstoß 18.30 Uhr) nicht. Eine Einheit am Donnerstag und dann muss er schon seinen Kader bestimmen. Sieben Spieler haben dem Coach zuvor zehn Tage wegen Verpflichtungen mit ihren Nationalmannschaften gefehlt. „Das ist natürlich positiv für einen Zweitligisten und es wäre gut, wenn in den nächsten Jahren weitere Spieler dazu kämen“, sagte Rangnick. Die Kehrseite sei nun aber die kurze Vorbereitungszeit. Rangnicks Aufgabe besteht darin herauszufinden, welche Profis fit genug für die Startelf sind. 22.500 Karten hat der Verein für die Partie bereits abgesetzt.

Die längste Reise haben Davie Selke und Lukas Klostermann hinter sich. Aserbaidschan liegt 4,5 Flugstunden entfernt, hinzu kommen vier Stunden Zeitverschiebung. In der Abwehr stehen Rangnick einige Kandidaten für die vier Plätze zur Verfügung. Tim Sebastian ist nach seiner Verletzung wieder fit. Auch Ken Gipson und Marvin Compper trainieren wieder mit der Mannschaft. Für beide komme das Spiel gegen den Erstligabsteiger wohl noch zu früh. Lichtblick für Compper: Er ist laut Rangnick das erste Mal seit zwei Jahren schmerzfrei.

Den Sprung in den Kader schafft auf jeden Fall Neuzugang Marcel Halstenberg. Der einstige Kiezkicker übt seit einer Woche mit seinen neuen Kollegen und hat bereits einige Unterschiede festgestellt. „Das Trainingsniveau ist hier sehr hoch und die Qualität besser als bei St. Pauli“, findet der Linksverteidiger. Auch taktisch musste er sich umstellen. „Bei St. Pauli haben wir uns hinten reingestellt und dann auf Konter gewartet“, berichtet Halstenberg. In Leipzig sei ein Außenverteidiger viel mehr gefordert.

Rangnick freut sich über seine neuen Möglichkeiten auf der linken Seite. Anthony Jung sei der einzige Spieler im Team ohne direkten Konkurrenten gewesen. Für Rangnick heißt es aber nicht zwangsläufig Halstenberg oder Jung. „Ich kann nicht ausschließen, dass beide auch einmal zusammen spielen. Der eine vorn und der andere hinten“, so der Trainer.

Vor dem dritten Saisonheimspiel zieht Rangnick die Zügel noch einmal an. Bisher hat RB im eigenen Stadion gerade einen Punkt geholt. „Es gibt keine Alternative zu einem Heimsieg“, forderte der 57-Jährige.

Paderborn muss seinen verletzten Kapitän Marvin Bakalorz ersetzen. Für ihn könnte der Dortmunder Neuzugang Oliver Kirch in die Startelf rücken. Der Absteiger sieht sich selbst in der Außenseiterrolle. „Das kommt uns entgegen“, meinte Trainer Markus Gellhaus. Die vergangenen drei Partien hat der SCP alle verloren. Die Schwächen sind beim Torverhältnis von 3:11 deutlich: Vorn fehlt die Durchschlagskraft, hinten fallen zu viele Tore. Rangnick warnt dennoch: „Wir haben uns den Gegner angeschaut und wissen, dass sie aus einer kompakten Abwehr agieren.“

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