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RB-Trainer Zorniger: WM-Stürmer Rebic keine Option fürs nächste Zweitliga-Spiel der Leipziger

RB-Trainer Zorniger: WM-Stürmer Rebic keine Option fürs nächste Zweitliga-Spiel der Leipziger

Die neuen Stars vom AC Florenz zeigten sich am Sonntag erstmals bei RB Leipzig auf dem Trainingsplatz. Bis Marvin Compper und Ante Rebic ihren ersten Einsatz in der 2. Bundesliga bekommen, könnte es allerdings noch eine Weile dauern.

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Ante Rebic soll nun für RB Leipzig Tore schießen. Der Kroate spielte bei der WM auch für sein Heimatland in der Nationalmannschaft.

Quelle: dpa

Leipzig. Trainer Alexander Zorniger will vor allem dem kroatischen Nationalstürmer Zeit geben.

WM-Teilnehmer Rebic hatte bei seinem alten Verein Florenz nach dem Urlaub erst eine Woche trainiert. „Den müssen wir noch durch die komplette Vorbereitung schicken. Für das nächste Spiel ist er deshalb keine Option“, sagte Zorniger am Montag gegenüber LVZ-Online. Er wisse, welche Erwartungen an den 20-jährigen Rebic gestellt werden und wolle ihn daher auf keinen Fall einfach ins kalte Wasser werfen.  

Auch sein neuer und alter Teamkollege Compper bereitet sich erst seit drei Wochen auf die Saison vor, hat noch einiges nachzuholen. Den Einsatz des Innenverteidigers schließt Zorniger am kommenden Wochenende allerdings nicht kategorisch aus und möchte, dass der 29-jährige auf seiner Position den Konkurrenzkampf anheizt. Dabei attestiert der RB-Coach seinen beiden Innenverteidigern Niklas Hoheneder und Tim Sebastian gegen den VfR Aalen einen guten Einstand: „Sie haben nichts zugelassen und gezeigt, dass sie schon Zweitliga-Erfahrung mitbringen.“

Wer muss für die neuen Stars Platz machen?

Um den Kader komplett zu haben, fehlt Coach Zorniger noch ein Torhüter-Ersatz für den verletzten Fabio Coltorti. Das Transfer-Fenster ist bis 31. August offen. Spannend wird in den nächsten Spielen, wie die Mannschaft den Zuwachs an Stars verkraftet. Inklusive der fünf Verletzten gehören nun schon 29 Spieler zum Zweitliga-Team der Roten Bullen. „Ich weiß auch, dass die Unzufriedenheit wachsen kann, wenn der Kader so groß ist“, sagt Zorniger.

Nach dem 0:0 zum Zweitliga-Auftakt gegen Aalen will der RB-Coach den Trainings-Schwerpunkt in dieser Woche auf das Herausspielen von Chancen sowie das Tore schießen legen. Denn bereits am Sonntag geht es in die „Höhle der Löwen“ nach München. Der TSV 1860 absolviert am Montagabend sein erstes Saisonspiel gegen die Roten Teufel aus Kaiserslautern.  

„Mir ist aber auch klar, dass wir als Team nicht so viel falsch gemacht haben gegen Aaalen. Nur an der Konsequenz müssen wir weiter arbeiten. Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass ich mit dem ersten Spiel zufrieden war“, meint Zorniger mit etwas Abstand zur Auftakt-Partie. Leipzig steht nach dem ersten Spieltag übrigens auf Tabellenplatz zehn.

Anne Grimm

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