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RB-Trainer Zorniger: "Wir haben das Stadion gefüllt" - 14.000 Tickets für Karlsruhe sind weg

RB-Trainer Zorniger: "Wir haben das Stadion gefüllt" - 14.000 Tickets für Karlsruhe sind weg

Die Zeichen des Protestes liegen längst in den Mülltonnen rund um die „Alte Försterei“. Nach dem „außergewöhnlichen Spiel“ und den „außergewöhnlichen Umständen“ gegen RB Leipzig geht es nun für den erleichterten Union-Coach Norbert Düwel wieder um den reinen Fußball.

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Sebastian Polter (r) erzielte beide Treffer für Union Berlin.

Quelle: Oliver Mehlis

Berlin. „Das war wichtig für das Selbstvertrauen“, fasste der Berliner Cheftrainer die Auswirkungen des 2:1-Sieges gegen den von den Union-Fans ungeliebten Zweitliga-Aufsteiger aus Sachsen zusammen. Eine Fan-Gruppierung der „Eisernen“ hatte am 6. Spieltag im eigenen Stadion schwarze Plastiksäcke verteilt. Damit und durch ein 15-minütiges Schweigen sollte das Ende der Fußball- und Fankultur in Leipzig angeprangert werden.

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Berlin. Nichts zu holen in der Schwarzen Försterei. RB Leipzig hat am Sonntag bei Union Berlin mit 1:2 die erste Niederlage in der 2. Bundesliga kassiert. Ein alter Bekannter erzielte beide Tore für die Wuhlheider – Sebastian Polter. Der Stürmer vermieste den Bullen vor zwei Jahren bereits den Aufstieg in die dritte Liga.

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RB-Trainer Alexander Zorniger kommentierte das auf seine Weise: „Ich fand das Publikum sehr gut. Und dass es nicht die Traditionsmannschaften, die bisher hier waren, geschafft haben, das Stadion voll zu kriegen, sondern wir.“ Kollege Düwel, der nach fünf Ligaspielen ohne Erfolg und dem Abgang von Fan-Liebling Torsten Mattuschka nach Cottbus schon mit reichlich Widerstand kämpfen musste, lobte besonders den „unglaublichen Willen“ seiner Spieler. „So ein Sieg setzt sehr viel frei“, betonte der 46-Jährige mit Hinweis auf die Stimmung im Stadion und in der Kabine.

Dass ausgerechnet gegen die Bullen die Sieg-Premiere gelang, war nur noch eine Randnotiz. „Das sind zwei ganz schwierige Spiele, die wir vor der Brust haben“, sagte Düwel zu den Aufgaben am Mittwoch beim 1. FC Kaiserslautern und am Samstag gegen Darmstadt.  „Wir versuchen, mit einem guten Plan Kaiserslautern in Schwierigkeiten zu bringen, womöglich vor unlösbare Schwierigkeiten zu stellen“, sagte Düwel. Und für Neuzugang Sebastian Polter, mit seinem Tore-Doppelpack vor 21 366 Zuschauern der Matchwinner gegen Leipzig, gibt es „nichts Besseres, als mit drei Punkten in eine englische Woche zu gehen“.

Die Mainzer Leihgabe hat sich bei Union schnell zum neuen Hoffnungsträger entwickelt, „nicht nur durch seine Tore, sondern wie er die anderen mitreißt“, befand Düwel. „Er war kämpferisch voll da, war genau der Spieler, den wir gebraucht haben in der Phase. Deshalb wollten wir ihn verpflichten“, lobte der Trainer den 23-Jährigen. „Mit seiner körperlichen Präsenz und Wucht“ soll Polter nun auch Lautern Probleme bereiten, hofft Düwel.

Zorniger haderte vor allem mit seiner Hintermannschaft. Bei den Gegentreffern habe der nötige Wille zum Verteidigen gefehlt. Während sich Union mit einem weiteren Erfolg endgültig aus dem Tabellenkeller befreien will, blickt RB schon wieder in Richtung Spitzengruppe. Am Mittwoch ist der Dritte aus Karlsruhe in der Red-Bull-Arena in Leipzig zu Gast. Bei einem Sieg der Sachsen könnten beide Teams die Tabellenplätze tauschen. Das Interesse an der Flutlichtpartie ist erneut gewaltig. Im Vorverkauf gingen bereits 14.000 Tickets über den Tresen.

Jens Mende/Matthias Roth

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