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RB-Verteidiger Halstenberg: „Wollen in Sandhausen drei Punkte“

Interview RB-Verteidiger Halstenberg: „Wollen in Sandhausen drei Punkte“

Marcel Halstenberg gehört zu den konstantesten Akteuren bei RB Leipzig. Im Interview spricht der Linksverteidiger unter anderem über einen erfreulichen Wikipedia-Eintrag, ein unerfreuliches Pokalerlebnis und den Zweitliga-Hit beim Sensationsteam Sandhausen am Sonntag.

Gilt als verlässlich: RB-Außenverteidiger Marcel Halstenberg.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Es gibt Fußballer, die können eines nicht: schlecht spielen. Zum Beispiel Marcel Halstenberg. Auf St. Pauli eine Stütze, auch bei RB immer über dem Schnitt. Halstenberg, 24, über Konstanz, die ersten Wochen in Leipzig, einen erfreulichen Wikipedia-Eintrag, ein unerfreuliches Pokalerlebnis und den Zweitliga-Hit beim Sensationsteam Sandhausen (Sonntag, 13.30 Uhr).

Herr Halstenberg, wir zitieren aus Wikipedia: “... der 1,88 Meter große Linksfuß kann als Innen- und Linksverteidiger eingesetzt werden, gilt als flink und schussgewaltig ...“ Einverstanden?

Ja.

Von Ihrer auffälligen Konstanz ist nicht die Rede. Wie wird man Philipp Lahm II?

Der Vergleich mit solch einem Spieler steht mir nicht zu. Um am Wochenende gut zu kicken, müssen viele Dinge passen. Man muss im Training Gas geben, gesund und topfit sein und sich im Spiel auf die Kollegen verlassen können. Wenn ich auf dem Platz stehe, bin ich zu 100 Prozent konzentriert und hole alles aus mir heraus, um der Mannschaft zu helfen.

Es kann nicht jeder Pass ankommen, aber es darf kein Weg zu weit sein?

So ist es.

Wenn die Mannschaft funktioniert...

...kommt jeder Einzelne besser zur Geltung, ja.

In Unterhaching stimmte wenig bis nichts. Wie haben Sie das Spiel via Bank und ab der 24. Minute auf dem Feld erlebt?

Es gibt diese Tage, an denen vieles gegen dich läuft. Wir liegen schnell 0:2 hinten, lassen Chancen liegen und kassieren irgendwann das 0:3.

Ihr Konkurrent Antony Jung musste für Sie raus. Des einen Leid, des anderen Freud?

Wenn Sie denken, ich sitze draußen und drücke Daumen, dass Tony oder andere schlecht spielen, sind Sie schief gewickelt. So ticke ich nicht, so tickt unsere Mannschaft nicht.

Hätte die A-Elf in Haching gewonnen?

Da stand keine B-Elf auf dem Platz. Alles andere ist hypothetisch.

Anders gefragt: Wenn die Stamm-Elf im Training gegen die Männer aus dem zweiten Glied spielen, geht das wie aus?

Knapp. Wir haben mehr als 22 Topspieler, die jederzeit spielen können.

Der Pokal ist laut Ralf Rangnick abgehakt. Ist er das?

Absolut, der Fokus liegt auf Sandhausen.

Die warum so gut da stehen?

Eine gewachsene und gefestigte Truppe, die einen guten Start hingelegt hat und auch weiß, was in der zweiten Liga wichtig ist.

Die gewachsene Truppe musste im Pokal ins Elferschießen, hat einen Tag weniger Pause. Vorteil RB?

Vier Tage bis zum Spiel reichen völlig aus, um wieder fit zu sein.

Und ein Rasen, der mit dem in Wembley wenig gemein hat.

Der kann sein, wie er will. Wir fahren nach Sandhausen, um drei Punkte zu holen

Von der Weltstadt Hamburg in die Weltstadt Leipzig. Was vermissen Sie und womit hat Sie LE überrascht?

Ich vermisse nichts, fühle mich wohl, bin angekommen. Der Leipziger Verkehr ist im Vergleich zu Hamburg tiefenentspannt.

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