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RB bestätigt Interesse an Tuchel – Spieler holen vor Beierlorzer-Premiere neue Dienstwagen ab

RB bestätigt Interesse an Tuchel – Spieler holen vor Beierlorzer-Premiere neue Dienstwagen ab

Im Schritttempo rollten Dominik Kaiser und Co. am Freitagmittag mit ihren neuen Dienstwagen vom Autohaus-Parkplatz an der Richard-Lehmann-Straße. Vollgas geben wollen die Zweitliga-Profis von RB Leipzig erst am Sonntag: Bei seiner Premiere gegen den FSV Frankfurt fordert der neue Chefcoach Achim Beierlorzer eine Trotzreaktion auf das 0:2 in Aue und mehr Leidenschaft von seinem Team.

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Trainer Thomas Tuchel ist ein heißer Kandidat auf den Trainerposten bei RB Leipzig. Das bestätigte am Freitag Ralf Rangnick.

Quelle: dpa

Leipzig. Ralf Rangnick, der dann wahrscheinlich mit auf der Bank sitzen wird, bestätigte unterdessen, dass Thomas Tuchel ein potentieller Trainerkandidat für die neue Saison ist.

„Selbstverständlich ist es ein Name, mit dem wir uns ab jetzt beschäftigen“, sagte der Sportdirektor am Freitag in einem Interview mit Sport1. Der Ex-Mainzer Tuchel sei „einer der talentiertesten Trainer“ in Deutschland, der das Anforderungsprofil von RB Leipzig bei der Suche nach einem Nachfolger für Alexander Zorniger erfülle. Das würden aber auch andere Kandidaten tun. Gespräche mit Tuchel hat es laut Rangnick noch nicht gegeben. Der Vertrag des 41-Jährigen beim FSV Mainz 05 läuft noch bis zum 30. Juni – bis dahin nimmt sich Tuchel auf eigenen Wunsch eine Auszeit.

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Leipzig. Im Schritttempo rollten Dominik Kaiser und Co. am Freitagmittag mit ihren neuen Dienstwagen vom Autohaus-Parkplatz. Vollgas geben wollen die Zweitliga-Profis von RB Leipzig erst am Sonntag: Bei seiner Premiere gegen den FSV Frankfurt fordert der neue Chefcoach Achim Beierlorzer eine Trotzreaktion auf das 0:2 in Aue. Ralf Rangnick bestätigte unterdessen erstmals das Interesse an Thomas Tuchel.

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Frahn im Touareg und ein Telefonat zwischen Zorniger und Beierlorzer

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Mit Vollgas in Richtung Aufstieg? Die Spieler von RB Leipzig haben am Freitag ihre neuen Dienstwagen bekommen.

Quelle: Christian Modla

Interimstrainer Beierlorzer bereitet sich derweil auf sein Debüt in der Red-Bull-Arena vor und kann dabei personell aus dem Vollen schöpfen. Neuzugang Omer Damari ist wieder fit und drängt gegen Frankfurt in die Startelf. Zuvor erhielten die Profis am Freitag aber ihre neuen Dienstfahrzeuge. Ein Passat für den Coach, Touaregs für Daniel Frahn und Fabio Coltorti, ein Golf für Kaiser: Insgesamt 38 Autos spendierte der neue Sponsor VW laut Geschäftsführer Ulrich Wolter dem Fußball-Zweitligisten. Bei den Modellen und der Ausstattung hatten die Spieler die Qual der Wahl. PS-starke Boliden und bullige SUVs seien dabei jedoch den erfahrenen Spielern vorbehalten gewesen, betonte Pressesprecher Sharif Shoukry, der als Familienvater einen Kombi vorzog.

Nach der Beurlaubung von Alexander Zorniger beim Tabellensiebten sind die Erwartungen an den ehemaligen U17-Trainer Beierlorzer groß. Um die Aufstiegschance zu wahren, braucht RB gegen den Tabellenelften am Sonntag (Anpfiff: 13.30 Uhr) unbedingt einen Sieg. „Engagiert und konzentriert“ habe er das Team bei seinen ersten beiden Trainingseinheiten erlebt, sagte der Interims-Coach am Freitag. „Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft den Eindruck aus Aue wettmachen will“, so der 47-Jährige. Unter der Woche habe er noch einmal mit seinem Vorgänger Zorniger telefoniert. Es sei ein kollegiales Gespräch gewesen. „Alex hat mir alles Gute gewünscht“, so Beierlorzer gegenüber LVZ-Online.

 

Veränderungen in der Startelf wahrscheinlich

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Der neue RB-Trainer Achim Beierlorzer fordert von seinem Team "mehr Herz und Leidenschaft" als zuletzt.

Quelle: Christian Modla

„Überraschend“ sei der Trainerwechsel für die Mannschaft gewesen, gestand Mittelfeldmotor Dominik Kaiser nach einigen Sekunden des wohlüberlegten Formulierens auf der Pressekonferenz. Persönlich habe sich Zorniger am Dienstag von der Mannschaft verabschiedet. Dem Vernehmen nach war es eine emotionale Angelegenheit. „Was in der Kabine passiert, bleibt in der Kabine“, so Kaiser. Nun gelte es, den Blick nach vorn zu richten. „Der neue Trainer versucht uns zu fordern und wieder eine Leichtigkeit ins Training reinzubringen“, sagte der Spielmacher und sprach von intensiven ersten Übungseinheiten. „Alle Spieler müssen sich jetzt neu beweisen.“

Gegen die von Benno Möhlmann trainierten Frankfurter fordert der Franke Beierlorzer „mehr Herz und Leidenschaft“ als zuletzt. „Es geht darum, entschlossener zu agieren. Wir müssen Laufwege ansetzen, die dem Gegner wehtun. Wir brauchen Vertrauen in unsere Philosophie“, so der Coach, der einige Veränderungen in der Startaufstellung vornehmen wird. Marvin Compper dürfte nach seiner Gelbsperre in die Innenverteidigung zurückkehren. Im Sturm ist Damari nach auskuriertem Muskelfaserriss neben den gesetzten Yussuf Poulsen und Emil Forsberg ieine heiße Option. „Ich bin fit, fühle mich gut“, brennt der Israeli auf sein Startelf-Debüt. „Es wird ein wichtiges Spiel für uns. Frankfurt spielt sehr aggressiv, aber wir wollen gewinnen“, sagte der 25-Jährige gegenüber LVZ-Online. Auf seinen neuen Dienstwagen – einen Golf – muss Damari wie alle Winterzugänge noch einige Monate warten.

Ex-Lok-Trainer Marco Rose als U17-Coach im Gespräch

Sportchef Rangnick, der bei der Trainervorstellung am Mittwoch gefühlt 95 Prozent Redeanteil hatte, wird am Sonntag mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Bank Platz nehmen. Beierlorzer sagte, er wolle auf das Know-How des Sportdirektors bauen, der Anfang der Woche selbst auch kurzzeitig über eine Rückkehr auf den Trainerposten nachgedacht hatte, die Idee aber verwarf. Rangnick erklärte gegenüber LVZ-Online, er schätze „die Übersicht von der Tribüne“, habe aber auch „kein Problem“ damit, auf der Bank neben dem Trainer zu sitzen. Die finale Entscheidung überlässt er Beierlorzer.

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Marco Rose als Trainer von Lok Leipzig in der Red-Bull-Arena (Archivfoto).

Quelle: Christian Nitsche

Bei der Nachfolge für die U17 ist RB derweil auf der Suche nach einer internen Lösung. Auch der Name Marco Rose – ehemaliger Coach von Lok Leipzig und aktueller U16-Trainer bei Red Bull Salzburg – wurde dabei am Freitag gehandelt. Sportdirektor Rangnick bestätigte LVZ-Online, dass der 38-Jährige in den Überlegungen eine Rolle spiele, jedoch nicht erste Wahl sei. „Marco hat in Salzburg seinen Standort, seinen Mittelpunkt. Es wäre ungünstig, ihn mitten in der Saison dort wegzuziehen“, sagte der Sportchef. Stattdessen sucht Rangnick in Leipzig nach Ersatz – eine Entscheidung soll bis Anfang kommender Woche fallen.

Robert Nößler

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