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Rangnick: Favre wird nicht Trainer bei RB Leipzig

2. Bundesliga Rangnick: Favre wird nicht Trainer bei RB Leipzig

Ralf Rangnick hat eine Verpflichtung von Lucien Favre als Trainer von RB Leipzig für die neue Saison ausgeschlossen. Bei einer Veranstaltung in Berlin sprach er auch über weitere Kandidaten und über die Torwartposition.

Lucien Favre wird nicht Trainer von RB Leipzig.

Quelle: dpa

Berlin. Lucien Favre wird nicht Trainer von RB Leipzig. Ralf Rangnick, Sportdirektor und derzeit auch Chefcoach des Fußball-Zweitligisten, schloss am Donnerstag eine Verpflichtung des Schweizers zur kommenden Saison aus. Die Kandidaten für den Posten „sind schon ein bisschen jünger als ich“, sagte der 57-Jährige bei einer Veranstaltung der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Favre, der zuvor in der Bundesliga Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach trainierte, ist 58 Jahre alt.

Der Kreis der Anwärter sei inzwischen „ein ganz kleiner“, sagte Rangnick. Er sei zuversichtlich, in den „nächsten drei, vier Wochen“ einen Abschluss mit einem neuen Trainer erzielen zu können.

Ralph Hasenhüttl, derzeit beim Bundesligisten FC Ingolstadt, „sei ein interessanter Trainer, das ist außer Frage“, sagte Rangnick. Eine klare Vereinbarung mit dem Österreicher gebe es aber trotz einiger Gespräche bislang nicht. „Wir und auch er haben uns noch nicht entschieden“, sagte Rangnick.

Der Schwabe will den Trainerposten zum Saisonende abgeben. Ein Verbleib im Amt sei „überhaupt nicht vorgesehen“. Allerdings fügte Rangnick auch hinzu: „Ich habe gelernt, im Profifußball nie etwas auszuschließen.“

Spekulationen um Bernd Leno

Zudem bestritt Rangnick ein Interesse an einer Verpflichtung von Fußball-Nationaltorwart Bernd Leno. Auf der Torhüterposition habe der Zweitligist „momentan keine Überlegungen, was zu ändern“, sagte er. Zuletzt hatte es hartnäckige Spekulationen gegeben, der Keeper von Bayer Leverkusen werde von den Leipzigern umworben. Leno hat bei Bayer eine Ausstiegsklausel und muss über seine Zukunft bis zum 30. April entscheiden.

Rangnick versicherte, RB sei mit seinen aktuellen Torhütern sehr zufrieden. Er habe einst in seiner Zeit bei 1899 Hoffenheim versucht, den früheren Stuttgarter Leno zu den Kraichgauern zu lotsen. Dies sei damals jedoch gescheitert. Derzeit sei ein Wechsel von Leno nach Leipzig „nicht realistisch“, erklärte Rangnick. Allerdings räumte der 57-Jährige auch ein: „Das heißt nicht, dass es in vier oder fünf Wochen immer noch so ist.“

LVZ

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